Ergebnis der Bitkom-Befragung von 178 Unternehmen, bei denen in den letzten 2 Jahren sensible digitale Daten gestohlen wurden (Mehrfachnennungen möglich).

Ergebnis der Bitkom-Befragung von 178 Unternehmen, bei denen in den letzten 2 Jahren sensible digitale Daten gestohlen wurden (Mehrfachnennungen möglich). Bitkom Research

Wenn die Sicherheitssysteme einen Hacker-Angriff melden oder die IT-Systeme von außen lahmgelegt werden, gibt es gerade einmal in 4 von 10 Unternehmen (43 %) ein Notfallmanagement das festlegt, was zu tun ist. Dabei sind selbst die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen (KRITIS) wie etwa Energieversorger oder Finanzdienstleister kaum besser vorbereitet als die übrigen Branchen. So verfügen 53 % der KRITIS-Unternehmen über einen Notfallplan, bei den Nicht-KRITIS-Unternehmen sind es 41 %. Das ist das Ergebnis der Bitkom-Studie ‚Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt‘, für die 1069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden. Unter den großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern verfügen rund zwei Drittel (68 %) über ein Notfallmanagement bei einem Cyberangriff, bei Mittelständlern mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 61 % und bei den kleineren Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern haben sich sogar nur 40 % vorbereitet. „Die Verantwortlichen in den Unternehmen sollten erkennen, dass die Gefahr digitaler Angriffe real ist. Wer darauf verzichtet, einen entsprechenden Notfallplan zu erstellen und kein Notfallmanagement etabliert, der gefährdet die Sicherheit des eigenen Unternehmens, seiner Mitarbeiter, Partner und Kunden“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.