Das Schneidwerkzeug ist modular in Kassettenbauweise aufgebaut und extern voreinstellbar.

Das Schneidwerkzeug ist modular in Kassettenbauweise aufgebaut und extern voreinstellbar.

Immer mehr kommt die Einpresstechnik in vielen Anwendungen vor allem in der Automobilbranche zum Einsatz. Für IPTE Anlass genug, eine Maschinengeneration aufzulegen, die für unterschiedliche Einpressvorgänge bei hohem Durchsatz ausgelegt ist: „Aufgrund der steigenden Nachfrage für die Technologie des Kontakteinpressens haben wir unsere PIM 1000 entwickelt“, erklärt Klaus Bonath, Vertriebsleiter von IPTE Deutschland, und freut sich über die „hohe Modularität und Flexibilität des Systems, die kaufentscheidend für einen bedeutenden Hersteller von Produkten mit kontaktbestückten Leiterplatten“ war. Bei der PIM 1000 (Pin Insertion Machine) werden die Kontakte als Band von der Rolle einer Schneideinheit zugeführt, geschnitten und anschließend vom Setzkopf abgeholt. Parallel dazu wird mit einem xy-Kreuztisch die Leiterplatte für den Einpressvorgang positioniert und anschließend der Kontakt vom Setzkopf eingepresst. Das System ist modular aufgebaut und vermag, abhängig von der Form der Kontakte, bis zu acht Kontakte pro Sekunde zu setzen. Möglich macht dies ein kurvengesteuerter Setzkopf. Überdies lassen sich nicht nur „einfache“ Pins, sondern auch Kastenkontakte setzen. Bis zu zwei unterschiedliche Setzköpfe können pro Maschine (auch für unterschiedliche Kontakttypen wie Pressfit- und Kastenkontakte) zum Einsatz kommen. „Da die Einpressgeschwindigkeit stufenlos regelbar ist, erlaubt sie die flexible Anpassung an verschiedene Setzaufgaben“, erklärt der Experte einen wesentlichen Vorzug der PIM 1000. Auch lässt sich zur Prozessüberwachung der Bestückvorgang setzkraftkontrolliert durchführen Die programmierbaren Bestückwinkel pro Kontakt ermöglichen auch nicht orthogonale Setzpositionen. (rob)