Das Traditionsunternehmen Varta stellt überwiegend Mikrobatterien her, zum Portfolio zählen aber auch Litium-Ionen-Batterien und Batteriespeichersysteme für OEM-Kunden. Im vergangenen Jahr war ein geplanter Börsengang noch wegen des „ungünstigen Marktumfelds“ gescheitert. Nun soll mit einer Börsennotierung im Prime Standard, dem regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse, frisches Kapital für Produktionserweiterungen oder auch Zukäufe generiert werden.

Varta

Die Varta AG fertigt vor allem Mikrobatterien. Varta

Im Zuge des Börsengangs sollen neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung mit einem Bruttogesamterlös von rund 150 Millionen Euro angeboten werden. Hinzu kommen bestehende Aktien aus dem Besitz des derzeitigen Alleinaktionärs, der Schweizer Holding Montana. Die endgültige Größe dieser Platzierung ist noch festzulegen. Die angestrebte Streubesitzquote nach dem Börsengang soll voraussichtlich bei etwa 40 Prozent liegen.

„Geräte unseres Alltags werden kleiner und schnurlos“, erläutert Varta-CEO Herbert Schein den Hintergrund des geplanten Börsengangs. „Die Nachfrage nach unseren Produkten wächst massiv, sodass wir die Produktionskapazitäten erheblich ausbauen müssen.“ Man wolle das Momentum aus dem Börsengang nutzen, um sein Wachstum zu beschleunigen undvom großen Marktpotenzial zu profitieren.