Die Maschinenbauer finden in einigen Bereichen nicht genügend Arbeitskräfte, besonders groß ist die Diskrepanz in Bereichen, die eng mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie verbunden sind wie der Automatisierungstechnik und in der elektrischen Betriebstechnik.

Die Maschinenbauer finden in einigen Bereichen nicht genügend Arbeitskräfte, besonders groß ist die Diskrepanz in Bereichen, die eng mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie verbunden sind wie der Automatisierungstechnik und in der elektrischen Betriebstechnik. VDMA

Besonders groß ist die Diskrepanz in Bereichen, die eng mit der zunehmenden Digitalisierung der Industrie verbunden sind, wie zum Beispiel in der Automatisierungstechnik und in der elektrischen Betriebstechnik. So bietet die Bundesagentur für Arbeit für Berufe in der elektrischen Betriebstechnik aktuell 9.172 offene Stellen an, denen aber nur 3.049 Arbeitssuchende gegenüberstehen. In der Automatisierungstechnik sind 1.662 offene Stellen, aber nur 615 Arbeitssuchende gemeldet. Auch der Bedarf an Mechatroniker ist ungebrochen. Für sie gibt es 5.387 offene Stellen, während nur 1.339 von ihnen derzeit arbeitslos sind.

Dr. Susanne Krebs aus der VDMA-Abteilung Volkswirtschaft und Statistik beobachtet, dass inzwischen Ingenieure nicht mehr stärker als andere Fachkräfte nachgefragt werden. Ihr Anteil an den Beschäftigten im Maschinenbau sei zuletzt nicht mehr gestiegen, bleibe aber weiter auf hohem Niveau. Krebs stellt fest: „Fachkräfte, die dank einer dualen Berufsausbildung eine technische Qualifikation nachweisen können, werden ebenso sehr wie Ingenieure gesucht.“ Nach Berechnungen des VDMA lag die Nachfrage des Maschinenbaus nach Ingenieuren aller Fachrichtungen im April 2017 zwischen fünf und sechs Tausend. Vor allem Elektroingenieure werden gesucht – ein weiterer Hinweis darauf, dass die Digitalisierung das Anforderungsprofil der Personalchefs verändert hat.