Für 2017 geht der VDMA von einem Umsatz im deutschen Maschinenbau in Höhe von 224 Milliarden Euro aus, der Produktionswert könnte auf 207 Milliarden Euro steigen. Der Verband ist außerdem zuversichtlich, dass im kommenden Jahr Belastungen aus einigen großen Entwicklungs- und Schwellenländern nachlassen und sich die EU-Partnerländer weiterhin erholen werden. Unsicherheiten verursacht durch Großbritannien und die USA dürften dagegen laut Verband eher zunehmen. Exporte nach China könnten im kommenden Jahr weiter sinken. Ergebnisse einer VDMA-Geschäftsklimaumfrage unter Mitgliedsfirmen, die in China ansässig sind, lässt allerdings darauf schließen, dass die Unternehmen vor Ort damit rechnen, von den milliardenschweren Projekten der chinesischen Regierung profitieren zu können.

Maschinenbau stagniert 2016

Im Geschäftsjahr 2016 wird die Produktion voraussichtlich weiterhin stagnieren. In den ersten zehn Monaten des Jahres sank die Produktion im Maschinenbau preisbereinigt um 0,7 %. Da das Minus auf Arbeitstageeffekte zurückging, könnte es bis Jahresende wieder ausgeglichen werden. Die Kapazitätsauslastung im Maschinen- und Anlagenbau lag im Oktober bei 84,6 % und damit unterhalb des langjährigen mittleren Werts der Maschinenbauindustrie (85,9 %). Mehr als ein Viertel der Unternehmen (26 %) klagten im Oktober über Produktionsbehinderungen, die von einem Mangel an Aufträgen verursacht wurden. Auch der Weltumsatz mit Maschinen stagniert. Den Produktionswert im deutschen Maschinenbau schätzt der VDMA für 2016 auf 203 Milliarden Euro, den Umsatz auf 220 Milliarden Euro.

Bildergalerie
Entwicklung der deutschen Maschinenproduktion
Umsatz im deutschen Maschinenbau
Produktionswert im deutschen Maschinenbau
Beschäftigte im deutschen Maschinenbau