Die Exportzahlen für Kunststoff- und Gummimaschinen für Russland gehen weiter zurück. Hingegen steuert der US-Markt weiter einen Rekord an.

Die Exportzahlen für Kunststoff- und Gummimaschinen für Russland gehen weiter zurück. Hingegen steuert der US-Markt weiter einen Rekord an. Eurostat, Statistisches Bundesamt, VDMA

Nach Angaben des Fachverbands ist der Wert der Exportlieferungen aus Deutschland nach Russland in den ersten drei Quartalen 2016 um 29,0 Millionen Euro auf 59,2 Millionen Euro gesunken. Das entspricht einem Minus von 32,9 %. Der Export nach Russland ist seit Jahren im Sinkflug. Seit 2012 sind die Werte stark zurückgegangen. Wurden 2012 noch Maschinen- und Anlagen für 218,8 Millionen Euro exportiert, so waren es 2015 134,4 Millionen Euro und zwischen 10/15 bis 9/16 nur noch etwa 105,2 Millionen Euro. Ein möglicher Lichtblick: Im September 2016 verdoppelte sich der Exportwert nahezu im Vergleich zu den beiden jeweiligen Vorjahrensmonaten auf 8,4 Millionen verglichen mit August mit 4,9 Millionen Euro beziehungsweise Juli mit 4,5 Millionen Euro.

Amerikanischer Markt wächst und wächst

Seit 2009 hat der amerikanische Markt für Kunststoff- und Gummimaschinen dagegen eine bedeutende Entwicklung genommen. Allein im Jahr 2015 wuchsen die Exporte um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch 2016 konnte ein Wachstum verzeichnet werden. So stieg der US-Export der Branche Kunststoff- und Gummimaschinen in den ersten neun Monaten im Jahr 2016 um 57,3 Millionen Euro auf 564,9 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 11,3 %. „Auf Grund einer hohen Nachfrage nach Kunststoffen, insbesondere Kunststoffverpackungen, gehen die deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbauer auch weiterhin von einem starken Absatz in den USA und Mexiko aus“, erklärt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes.