Noch gibt es weiße Flecken auf der Landkarte der Plattform Industrie 4.0 – das soll sich zunehmend ändern.

Noch gibt es weiße Flecken auf der Landkarte der Plattform Industrie 4.0 – das soll sich zunehmend ändern. VDMA / Redaktion

Bisher gibt es über 320 Anwendungsbeispiele für Industrie 4.0 in Deutschland auf der Landkarte der Plattform Industrie 4.0, die Ende 2015 mit über 200 Einträgen ins Leben gerufen wurde. Unternehmen haben hier die Chance, ihre Anwendungen potenziellen Partnern, Kunde und Zulieferern zu präsentieren. Die Beispiele helfen interessierten Unternehmen, sich bei der Digitalisierung ihrer eigenen Produktion zu orientieren. Gleichzeitig unterstreicht die Landkarte Deutschlands Status als Vorreiter und ‚Erfinder‘ der Industrie-4.0.

Wie profitieren Unternehmen von einer Teilnahme?

Zahlreiche Institutionen und Unternehmen nutzen die Landkarte als Informationsquelle – das zeigen knapp 100.000 Zugriffe von über 50.000 Usern im Jahr 2017. Viele Medien recherchieren ihre Praxisberichte auf der Landkarte – das sorgt für Multiplikationseffekte. Die Sichtbarkeit reicht über die deutschen Grenzen hinaus, denn die Landkarte ist auch als englischsprachige Version verfügbar.

Wie gelangen die Anwendungsbeispiele in die Landkarte?

Unternehmen, die der Meinung sind eine Industrie 4.0-Lösung eingesetzt zu haben, schicken den Fragebogen ausgefüllt per Mail an geschaeftsstelle@plattform-i40.de. Auf Basis der eingereichten Fragebögen führt die Plattform Industrie 4.0 einen Qualitätscheck durch, um zu sicherzustellen, dass die Beispiele ernstgemeinte Ansätze sind, die digitalisierte Produktion im Unternehmen umzusetzen. Im nächsten Schritt werden die Informationen direkt aus dem Fragebogen übernommen und in die Landkarte eingepflegt. Anschließend können Unternehmen ihren Beitrag mit Videos, Fotos oder Dokumenten ergänzen.