Die zehn wichtigsten Exportländer im jahr 2016 für die deutschen Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung.

Die zehn wichtigsten Exportländer im jahr 2016 für die deutschen Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung. VDMA

Das Marktumfeld beschreibt der Verband als schwierig, mit deutlichen Schwankungen in einzelnen Märkten. Die deutschen Anbieter konnten ihr hohes Exportniveau vor allem durch Zuwächse im Kernmarkt EU-28 und in Russland halten. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Exporte insgesamt minimal auf 967,7 Millionen Euro (2016) gegenüber rund 977,2 Millionen Euro (2015).

Trotz teilweise deutlicher Veränderungen in einzelnen Märkten bleibt die EU-28 nach wie vor die wichtigste Abnehmerregion für die deutschen Hersteller. Die Exporte in diese Staaten stiegen deutlich um 3,5 Prozent auf 412,0 Millionen Euro.

Mit 201,9 Millionen Euro (-5,2 %) entfielen wesentliche Exportanteile zudem auf den asiatischen Markt, gefolgt von den Nicht-EU-28-Staaten in Europa mit 141,6 Millionen Euro (+12,2 %), Nordamerika mit 67,7 Millionen (-8,5 %). Die Regionen Nahen/Mittleren Osten mit 45,7 Millionen Euro (-29,2 %) und Afrika mit 45 Millionen Euro (+16,6 %) liegen nun nahezu gleichauf.

In der Rangfolge der weltweit stärksten Exportmärkte steht China trotz eines Rückganges auf 88,5 Millionen Euro (-10,7 %) weiter auf Rang eins, gefolgt von Russland, das durch einen deutlichen Zuwachs von 63 % auf 69,4 Millionen Euro den zweiten Rang belegt, und Frankreich mit 61,9 Millionen Euro (+0,7 %). Die USA fielen vom zweiten auf den vierten Rang zurück (54,5 Millionen Euro; -18,1 %)