Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Autoliv Velodyne bei der Entwicklung einer Lidar-Lösung für den Automotive-Markt, insbesondere das autonome Fahren, unterstützt und zur Marktreife bringt. Zusätzlich soll die Technologie im Anschluss noch vermarktet werden. Autoliv will einen skalierbaren Sensor entwickeln, der den Anforderungen der Automobilindustrie entspricht. Dazu nutzt das Unternehmen die 3D-Software-Technologie sowie die Lidar-ASIC-Engine von Velodyne und verbindet diese mit eigenen Bauteilen und Verifizierungslösungen.

Autoliv entwickelt selbstständig Lidar-Sensoren, die auf der Technologie von Velodyne basieren. Der schwedische Automobilzulieferer wird diese bei Marktreife auf vermarkten.

Autoliv entwickelt selbstständig Lidar-Sensoren, die auf der Technologie von Velodyne basieren. Der schwedische Automobilzulieferer wird diese bei Marktreife auf vermarkten. Autoliv

Lidar gilt als eine der wichtigsten Technologien im Zusammenhang mit dem automatisierten Fahren. Neben Radar und Kamera gilt die Technologie als dritter notwendiger Basissensor. Viele Tier-1-Unternehmen arbeiten deshalb mit ähnlichen Herstellern wie Velodyne zusammen, um so die Entwicklung zu unterstützen. Ein Direktzugang zur Technologie wird zusätzlich noch gesichert.

Infolgedessen ist auf dem Markt im Moment auch viel Bewegung. So hat Continental beispielsweise das amerikanische Unternehmen ASC übernommen, ZF hat sich an Ibeo beteiligt und Ford investierte ebenso wie Autoliv in Velodyne. Was sich genau am Markt tut, können sie hier ausführlich nachlesen.