Die Firma gibt die Verfügbarkeit von umfangreichen Netzwerkprotokollen der Carrier-Klasse für das OSE Echtzeitbetriebssystem bekannt. Die im Source Code angebotenen Protokolle ATM, MPLS, LMP, MGCP/Megaco, SIP sowie SCTP wurden komplett in OSE integriert. Die Lösung spart Entwicklungsaufwand und ermöglicht eine schnellere Marktreife von Switches und Router für Netzwerkinfrastruktur der Carrier-Klasse. Technologien der Carrier-Klasse sind an die Anforderungen der schnell wachsenden Anzahl von Internet Service Providern (ISPs), Telekommunikationsunternehmen und anderen Anbietern von Netzwerkdiensten angepasst.


Als wesentliche Eigenschaft zeichnet die Netzwerk-Protokolle von DCL eine transparente Verteilung von Protokoll-Komponenten in Mehrprozessorsystemen sowie Redundanz und Fail-Over-Mechanismus (automatisches Umschalten in redundanten Systemen bei Fehlererkennung) aus. Das OSE Echtzeitbetriebssystem besitzt eine nachrichtenbasierte Interprozesskommunikation (Message Passing) und erfüllt dadurch die besonderen Bedürfnisse verteilter Systeme. Kombiniert ermöglichen beide Technologien die effiziente und zuverlässige Funktionsweise von Applikationen, auch wenn sie über viele DSPs und Prozessoren verteilt sind. Der IP Stack von DCL bietet umfangreiche Source-Code Diagnosemöglichkeiten über die Dienste des OSE Filesystems und nutzt grundlegende Funktionalitäten der OSE Speicherverwaltung.


Die Integration aller genannten Protokolle von DCL ist ab sofort verfügbar.