In Schloss Hohenkammer bei München trafen sich die zehn besten Teams des KPIT-Sparkle-Wettbewerbs, um ihre Projekte und Prototypen zu präsentieren. Als Sieger ging das Team „Urbo“ mit den drei Studenten Felix Ballendat, Jakob Karbaumer und David Heid von der Hochschule für angewandte Wissenschaften München hervor. Sie erhielten dafür den mit 10.000 Euro dotierten KPIT Sparkle Platinum Award, der in diesem Jahr unter dem Thema „Transportsysteme der Zukunft“ steht.

Team "Urbo" belegte mit seinem leichten und faltbaren Fahrzeug den ersten Platz und wurden mit dem KPIT Sparkle Award ausgezeichnet.

Team „Urbo“ belegte mit seinem leichten und faltbaren Fahrzeug den ersten Platz und wurden mit dem KPIT Sparkle Award ausgezeichnet. KPIT

Für den Wettbewerb entwickelte das Münchner Studenten-Trio ein ultraleichtes kleines Fahrzeug, dessen Grundlage ein spezieller Faltmechanismus und der aus Carbonfasern bestehende Fahrzeugkörper ist. Dadurch lässt sich das Fahrzeug in zwei Sekunden zusammenklappen, um esüberall mit hin zu nehmen. Den zweiten Platz belegte das Team „UTOP“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Technischen Universität München. Deren Idee, Lebensmittel mit Hilfe eines unterirdischen Rohrpostbestellsystems zu liefern, beschert den Studenten den KPIT Sparkle Gold Award und 6000 Euro. Den dritten Platz machte das Team „Individualisierung des öffentlichen Personennahverkehrs“ und seine Idee zur Optimierung von innerstädtischen Personennahverkehrsystemen.

KPIT Sparkle Award in München und Indien

In Deutschland fand der von KPIT Technologies veranstaltete Wettbewerb 2016 erstmalig in München statt. Ab April 2016 konnten interessierte Teams Vorschläge und später auch Prototypen zum Thema „Transportsysteme der Zukunft“ einreichen. Eine Fachjury wählte letztendlich unter Berücksichtigung der Kriterien Innovationsgrad, gesellschaftliche Relevanz, technisches Fachwissen und Vollständigkeit des Prototyps den Gewinner.

In Indien fand der KPIT Sparkle Award bereits zum dritten Mal statt. Über 10.000 Studenten von 329 Universitäten aus ganz Indien sendeten bei der diesjährigen Ausgabe 1500 Ideen zum Thema „Smart Cities“ ein. In Zukunft will KPIT den Wettbewerb auch in weiteren Ländern und Städten durchführen.

Das indische Unternehmen KPIT Technologies will mit dem Innovationswettbewerb Design und Entwicklung von Studenten aus dem Ingenieurswesen und den Technikwissenschaften würdigen. „Die bahnbrechenden Ideen, die uns bei der ersten deutschen Ausgabe unseres Wettbewerbs zugesendet wurden, zeigen, wie gut junge Studierende Probleme erkennen und diese mithilfe ihrer Vorstellungskraft und wissenschaftlichem Denken lösen können“, erklärt Anup Sable, CTO von KPIT.