Punkten mit hohem Wirkungsgrad, der sich durch magnetostriktionsarme Werkstoffe erzielen lässt: Drosseln von SMP.

Punkten mit hohem Wirkungsgrad, der sich durch magnetostriktionsarme Werkstoffe erzielen lässt: Drosseln von SMP.

Die Drosseln von SMP zeichnen sich durch Verlust- und Streufeldarmut sowie ein kompaktes Design aus. Diese Eigenschaften bieten Vorteile in Bezug auf die Energieeffizienz der Bauelemente und damit der Wechselrichter, in die sie eingebaut werden. Für seine Drosseln verwendet der Hersteller ein Kernmaterial aus Pulververbundwerkstoffen. Diese vom Unternehmen für Solarwechselrichter entwickelten magnetostriktionsarmen Werk­stoffe weisen niedrige Wirbelstrom- und Hystereseverluste auf. Dadurch lässt sich ein hoher Wirkungsgrad der Wechselrichter realisieren, was wiederum bedeutet, dass eine größere Menge des erzeugten Stroms in das Netz zurückgespeist werden kann. Dies begünstigt eine schnellere Amortisation der Investitionen.
„Die Energieeffizienz der verwendeten Bauelemente ist das A und O bei Anwendungen in der Photovoltaik“, erläutert Stefan Schauer, technischer Vertriebsleiter bei SMP in Graben-Neudorf. „Mittlerweile achten die Hersteller sehr auf
den Wirkungsgrad der Bauelemente. Der Wirkungsgrad muss so hoch wie möglich sein. Inzwischen gibt es Wechselrichter, die mit Drosseln von SMP einen Wirkungsgrad von 98 Prozent erreichen. Bei der Verwendung von verlustarmen Drosseln bleibt mehr Leistung zur Netzrückspeisung übrig.“ Neben der Verlustarmut punkten die Drosseln mit einem niedrigen Streufeld, was durch die geschlossene Bau­weise der Komponenten bewirkt wird. So lassen sich um die Drosseln herum weitere Bauteile platzieren – ohne von ihnen magnetisch beeinflusst zu werden. Weitere Vorteile: eine kleine Baugröße sowie die Geräuscharmut. Für weitere Anwendungen, wie bei Windenergieanlagen oder in der Antriebstechnik, stellt der Hersteller induktive Bauelemente für Frequenzen bis 200 Kilohertz und Ströme bis 1000 Ampere an. (eck)