Für immer wiederkehrende Sichtprüfungen setzt man gerne Mikroskope mit einem Kameraadapter ein. Damit lassen sich einfache Sichtkontrollaufgaben über einen Monitor erledigen. Trinokular-Mikroskope vereinen dabei die ergonomisch sinnvolle Betrachtung über das Monitorbild mit den Vorzügen der räumlichen Betrachtung durch die Okulare. Nachteilig dabei ist der geringe Arbeitsabstand und die geringe Tiefenschärfe.


Soll für einen Sichtkontrollarbeitsplatz eine reine Videobetrachtung eingesetzt werden, eventuell noch mit Messaufgaben, eignet sich besonders das Videomikroskop TIMM (Bild 9) im Vertrieb bei Tecin. Es zeichnet sich durch besonders hohe Schärfentiefe aus. Durch die Veränderung des Arbeitsabstandes können die zu betrachtenden Objekte bis zu einer 400-fachen Vergrößerung dargestellt werden, ohne dass dazu Objektive oder Linsen gewechselt werden müssen. In Verbindung mit einer Bildverarbeitung werden damit ganze Prozesse automatisiert. Sowohl das Videomikroskop TIMM als auch optische Mikroskope werden von Tecin in Deutschland und in der Schweiz von der MBR-Electronics angeboten.