Das vierkanalige Analogmessmodul mit Sensorversorgung verbindet Abtastraten von maximal 100 kHz pro Kanal mit einer zeitsynchronen Datenerfassung und einem ICP-Modus für piezoelektrische Sensoren wie Beschleunigungs-/Vibrations-Sensoren sowie akustische Sensoren. Optional unterstützt es TEDS-Sensorerkennung.

ipetronik Mx-Sens2-4

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Die vier Analogeingänge decken zehn Messbereiche mit Spannungen von ±0,01 V bis ±100 V ab. Sie erzielen eine Auflösung von 16 Bit und sind spannungsfest bis ±500 V. Jeder Eingang hat seine eigene einstellbare Sensorversorgung bis ±15 V mit bis zu ±60 mA. Als Hardwarefilter ist ein schaltbarer Butterworth-Filter 8. Ordnung mit 12 kHz integriert. Das Messmodul unterstützt Kanalabtastraten von 10 Hz bis 100 kHz. Die Messdatenausgabe erfolgt mit maximal 100 MBit/s auf Fast Ethernet über XCPonEthernet beziehungsweise auf den CAN-2.0B-Bus mit bis zu 1 MBit/s. Das Datenformat hat eine Auflösung von 16 Bit (Wortformat)beziehungsweise 32 Bit (DWord Float). Alle Messeingänge, CAN-Bus, Netzteil und Gehäuse sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Status-LEDs an jedem Messeingang informieren über die korrekte Kanalzuweisung oder dienen der Überstromanzeige während des Messbetriebs.

Das Mx-Sens2 4 verfügt über ein 106 mm x 60 mm x 62 mm (B x H x T) großes, eloxiertes Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP67. Es arbeitet im Temperaturbereich von –40 °C bis +105 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 %. Zur Spannungsversorgung sind 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Fällt die Spannung unter 6 V, wird das Modul abgeschaltet. Die Leistungsaufnahme liegt bei typisch 4,2 W. Das Mx-Sens2 4 lässt sich sowohl als eigenständiges Messmodul als auch im Verbund mit weiteren Modulen der Mx- und Sx-Serie betreiben. Die Konfiguration erfolgt über eine X-LINK-Ethernet-Schnittstelle. Alle Einstellungen lassen sich direkt über die Windows-Software Ipemotion vornehmen. Das Modul verfügt über eine spezielle Befestigungsmechanik zur werkzeuglosen Kombination der Module untereinander.