Freuen sich über die Kooperation in Sachen Quantencomputing:  Dr. Christian Seidel, Senior Data Scientist im Data Lab der VW Konzern-IT in München, Robert „Bo" Ewald, President D-Wave International, Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, Dr. Florian Neukart, Principal Data Scientist im Code Lab der Volkswagen Konzern-IT in San Francisco.

Freuen sich über die Kooperation in Sachen Quantencomputing: Dr. Christian Seidel, Senior Data Scientist im Data Lab der VW Konzern-IT in München, Robert „Bo“ Ewald, President D-Wave International, Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, Dr. Florian Neukart, Principal Data Scientist im Code Lab der Volkswagen Konzern-IT in San Francisco. Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern befasst sich in seiner Kooperation mit D-Wave als eines der ersten Automobilunternehmen inten­siv mit der Quantencomputer-Technologie. Quanten­computer können hochkomplexe Aufgaben um ein Vielfaches schneller lösen als her­kömmliche Superrechner, da ihr Rechen­prinzip auf soge­nannte Opti­mie­rungs­probleme spe­ziali­siert ist. Die Komplexität dieser Aufgaben und damit der Rechenaufwand wachsen mit der Anzahl der Faktoren exponentiell, sodass her­kömmliche digitale Rechner an ihre Grenzen stoßen.

Im ersten Forschungs­projekt zum Quantencomputing haben VW-Wissenschaftler auf Grundlage der Daten von 10.000 öffentlichen Taxis in Peking gezeigt, dass sich mit einem Quantencomputer den Verkehrsfluss in der Metropole regulieren lässt. Im Zuge der Kooperation mit D-Wave sollen weitere Projekte fol­gen. Langfristig erwartet die Volkswagen- IT ein breites Feld an Einsatz­möglich­keiten für Quantencomputing, etwa in den Bereichen autonomes Fahren, Robotic Enterprise (KI-gestützte Prozess­steuerung), vernetzte Fertigung, maschinelles Lernen und intelligente Mobilitäts­lösungen.

Dr. Florian Neukart, Principal Data Scientist im Code Lab der Volkswagen Konzern-IT in San Francisco, sagt: „Unser erstes Forschungsprojekt der Verkehrsflussoptimierung in Peking zeigt erfolgreich, wie ein Algorithmus auf einem Quantencomputer Fahrzeuge in einer Metropole so intelligent lenken kann, dass Staus vermieden werden. Das Ergebnis stimmt uns zuversichtlich für weitere Anwendungen auf dem Quantencomputer. Großen Wert legen wir dabei auf den Open-Source-Ansatz: Unsere Arbeit soll transparent und für Dritte nachprüfbar sein.“