Mark Larsson erklärt, dass Digi-Key vom „Prototyp bis zur Fertigung“ die passenden Bauteile liefert.

Mark Larsson erklärt, dass Digi-Key vom „Prototyp bis zur Fertigung“ die passenden Bauteile liefert.Hans Jaschinski

Digi-Key-President Mark Larson wird nicht müde, die Herkunft seines Unternehmens zu unterstreichen: Es war der Tüftler und Entwickler Roland Stordahl, der Bauteile bei den großen Herstellern nur in 10.000er-Stückzahlen erhielt, aber nur einige Hundert benötigte. Die überzähligen Bauteile verkaufte er kurzerhand per Zeitschriften-Annonce. Daraus ist ein riesiges Lager in Thief River Falls geworden – das laut Larson im Zentrum der Welt liegt, wenn man den Atlas nur passen aufmalt. Hier im Hinterland von Minnesota liegen über 860.000 Bauteile von über 600 Herstellern bereit.

Digi-Key ist mit dem Fokus auf die Entwicklergemeinde groß geworden, wobei es darauf ankommt, auch kleinste Stückzahlen sehr schnell zu liefern. Das sehr breite Sortiment und die kurzen Lieferzeiten sind aber auch für kleine und mittlere Serienfertigungen interessant: High Mix, Low Volume heißt das in der Distributorensprache. Über die Jahre hat Digi-Key hierfür ein ganzes Bündel an Tools aufgebaut, um auch die Fertigungsbranche angemessen zu unterstützen.

Expansion in Europa

Mit den europäischen Niederlassungen geht diese Expansion nun konsequent weiter. Digi-Key will der gestiegenen Nachfrage seines wachsenden Kundenstamms nach Vor-Ort-Support gerecht werden. Fünf neue Führungskräfte sollen die Position von Digi-Key in ganz Europa stärken:

  • Stefan Wihlgaard: Regionalleiter Nordeuropa und Baltikum
  • Vincenzo Purgatorio: Regionalleiter Südeuropa und Nordafrika
  • Arkadiusz Rataj: Business Development Manager, Bereich Osteuropa und Türkei
  • Christian Frenzel: Business Development Manager, Bereich Zentral-Europa Nord
  • Ben Brookes: Business Development Manager, Bereich Großbritannien Nord

„Digi-Key verzeichnet weltweit ein enormes Wachstum, das allein in Europa 12 Prozent beträgt. Diese Ergebnisse stehen im völligen Gegensatz zu den Branchentrends, denn traditionelle Händler verzeichnen lediglich ein Wachstum von ein oder zwei Prozent“, erklärte Chris Beeson, Vice President Global Sales and Business Development von Digi-Key. „Unser Modell wird von den Käufern weltweit immer mehr angenommen und als Reaktion darauf richten wir unsere Ressourcen so aus, dass wir die wachsende Nachfrage nach einer schnellen und effizienten Lieferung von elektronischen Bauteilen befriedigen können.“