26 Mitarbeiter befassten sich damals mit dem Erforschen von Grundlagen für Halbleiterschaltkreise, die heute in vielen Unternehmensbereichen eine bedeutende Rolle spielen. Offiziell lautete das Arbeitsgebiet des FIB „Physik und Chemie der Grenzflächen, der dünnen Schichten und Bereiche“. Die vom FIB angestoßenen Entwicklungen haben wichtige Anregungen für Produkte und Technologien geliefert. Heute ist das Unternehmen beispielsweise ein führender Anbieter mikromechanischer Sensoren (MEMS-Sensoren). Mehr als fünf Milliarden Stück hat das Unternehmen inzwischen produziert. MEMS-Sensoren erkennen zum Beispiel feinste Bewegungen und Beschleunigungen, etwa in Fahrassistenzsystemen, Smartphones oder Fitness-Trackern. Andere MEMS-Sensoren optimieren das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Motor. In den 1990er Jahren wurde der Standort des Instituts aufgelöst und in die Vorläuferinstitution der heutigen Forschung und Vorausentwicklung von Bosch integriert.