"Ein Produktionsanstieg für 2012 ist aufgrund des Auftragsbestands so gut wie sicher",  kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW.

„Ein Produktionsanstieg für 2012 ist aufgrund des Auftragsbestands so gut wie sicher“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW.VDW

„Die deutsche Industrie ist nach wie vor gut ausgelastet und investiert in Kapazitäten, um ihre Aufträge abarbeiten zu können“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) das Quartalsergebnis zu den Inlandsbestellungen, die 1 % unter Vorjahr lagen. Insbesondere die Inlandsnachfrage nach Umformtechnik wirkte sich stabilisierend aus. „Auch die europäische Nachfrage läuft noch sehr ordentlich“, urteilt Schäfer über einen Rückgang der Auslandsorders um 9 % zum Spitzenwert des Vorjahres. Zwar zeige sich die Verschuldungskrise in rückläufigen Aufträgen aus Südeuropa. Andere Europäer wie Skandinavien, Großbritannien oder Frankreich bestellten jedoch weiterhin kräftig.

Der Auftragsbestand lag mit 9 Monaten im Februar dieses Jahres ähnlich hoch wie zuletzt im Oktober des Vorjahres. Die Kapazitätsauslastung notierte mit 95,1 % im April 2012 ebenfalls nahezu unverändert. „Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie befindet sich weiterhin auf gutem Wege. Ein Produktionsanstieg für 2012 ist aufgrund des Auftragsbestands so gut wie sicher“, resümiert Schäfer. Der VDW prognostiziert ein Wachstum von 5 %. Zwar beruhigt sich die Nachfrage laut Schäfer. Das sei jedoch bereits eingepreist und verschaffe den Firmen eine Atempause für strategische Themen, beispielsweise die Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit in Asien.