Die Wago-Geschäftsleitung (von links): Christian Sallach (Geschäftsleitung Marketing), Jürgen Schäfer (Geschäftsleitung Vertrieb), Kathrin Pogrzeba (Geschäftsleitung Personal und Organisation),  Sven Hohorst (Geschäftsleitung Interconnection), Ulrich Bohling (Geschäftsleitung Produktion) und Axel Börner (Geschäftsleitung Finanzen und IT).

Die Wago-Geschäftsleitung (von links): Christian Sallach (Geschäftsleitung Marketing), Jürgen Schäfer (Geschäftsleitung Vertrieb), Kathrin Pogrzeba (Geschäftsleitung Personal und Organisation), Sven Hohorst (Geschäftsleitung Interconnection), Ulrich Bohling (Geschäftsleitung Produktion) und Axel Börner (Geschäftsleitung Finanzen und IT). Wago

Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Wago einen Umsatz von 720 Millionen Euro (Vorjahr 661 Millionen Euro). Rund 28,8 % davon erwirtschaftete das Automatisierungsunternehmen in Deutschland. Im übrigen Europa wurde ein Umsatzanteil von 39,7 % erzeilt. Auch Asien und Amerika steuerten einen Anteil von 17,1 und 13,3 % bei. Im Rest der Welt generierte Wago 1,1 % des Umsatzes. Aber: „Die BRIC-Staaten haben im Vergleich zu den Vorjahren einen etwas geringeren Teil zur Umsatzsteigerung beigetragen“, erklären Sven Hohorst und Axel Börner aus der Wago-Geschäftsleitung. Zum Jahresende waren mehr als 7 200 Mitarbeiter für Wago tätig, knapp 3 300 davon in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Mitarbeiterzahl damit um 500.

Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro geplant

Wago investierte im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro. Knapp 80 % flossen dabei in die deutschen Standorte – vor allem in das neue Kunden- und Schulungszentrum ‚Communication Center‘ und die Stanzerei in Minden sowie in den Ausbau des Logistikzentrums in Sonderhausen. „Darüber hinaus haben wir mit der Beteiligung an der Firma M&M Software einen bisherigen Entwicklungspartner unserer wachsenden Automatisierungssparte übernommen“, erläutert Hohorst. Für das aktuelle Jahr seien Investitionen in ähnlicher Höhe geplant – unter anderem für die Fertigstellung der Baumaßnahmen in Deutschland sowie für internationale Bauprojekte. „Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt wie im vergangenen Jahr ganz klar in Deutschland“, so Hohorst. Hier sollen wieder rund 30 Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen fließen.

Für das aktuelle Geschäftsjahr geht die Wago-Geschäftsleitung  von einem moderaten Wachstum aus: „Wir sind vorsichtig optimistisch“, so Hohorst und Börner