Rund um die Uhr im Einsatz: DC1 ist frontseitig IP54-geschützt und entspricht der Bahnnorm EN 50155.

Rund um die Uhr im Einsatz: DC1 ist frontseitig IP54-geschützt und entspricht der Bahnnorm EN 50155.

Der DC1 ist das erste Mitglied einer Familie von Display-Computern basierend auf einem flexiblen modularen Gestaltungskonzept bezüglich Display-Auflösung und -Größe, Prozessortyp, Ein-/Ausgabe-Konfiguration und Netzteil. Das Herz des DC1 sind Atom-Prozessoren mit einer Taktfrequenz bis 1,6 Gigahertz. Zum einen Gigabyte großen Arbeitsspeicher kommen vier Gigabyte USB-gesteuerte Flashdisk. Standard-E/A sind zwei USB, zwei Fast-Ethernet, ein UART sowie binäre Eingänge und kann optional durch HD-Audio oder IBIS-Feldbus-Funktionalität erweitert werden. Über einen Mini-PCI-Express-Karten-Steckplatz in Kombination mit einer externen Antenne kann optional Wireless-Funktionalität wie WIFI, WIMAX, GSM/GPRS, UMTS usw. integriert werden. Auf diese Weise ist die Einspielung von neuen Anzeigeninhalten möglich. Sämtliche Signale werden an der Unterseite des DC1 gesammelt, was die Montage auf jeder beliebigen Halteeinrichtung ermöglicht.
Die Steuerungselektronik des DC1 sitzt direkt hinter dem Bildschirm, was eine lüfterlose Abwärme via Conductive-Cooling zwischen der Elektronik und dem Display ermöglicht. Mit einer Gesamtverlustleistung von 20 Watt ist der Displaycomputer für eine Betriebstemperatur von -40 bis +70 Grad Celsius ausgelegt (bzw. für 15 Minuten bis +85 Grad Celsius). Gegen Schock und Vibration sind sämtliche Komponenten fest verlötet und die E/A-Stecker in M12- oder DSUB-Bauform ausgeführt. Gegen Feuchte ist die Elektronik zum Lackieren vorbereitet, ab Lager ist das Gerät mit einem 15-Zoll-Display und einem Weitspannungs-Netzteil von 9-36 Volt (optional auch 18-75 Volt und 36-154 Volt) ausgestattet.
Flexibel ist DC1 bei der übergeordneten Ansteuerung von Displays sowie der Montage. Neben der Montage an der Wand oder Stange können je zwei Systeme auch Seite-an-Seite oder Rücken-an-Rücken befestigt werden, wobei das Doppeldisplay von nur einem Rechner gesteuert wird. Optional kann der DC1 über DVI-D einen weiteren, auch dezentral angebrachten Bildschirm zur Darstellung gleichen oder unterschiedlichen Inhalts ansteuern. Schließlich ermöglicht ein Dongle das unaufwändige Konfigurieren oder Austauschen eines DC1, da die jeweilige Konfiguration dort gespeichert und auf einem weiteren DC1 importiert werden kann. (uns)