Stephanie Pepersack, Siplace Market Intelligence-Verantwortliche.

Stephanie Pepersack, Siplace Market Intelligence-Verantwortliche.ASM AS

Dabei weisen die Regionen Europa sowie Nord- und Südamerika die stärksten Wachstumsraten auf. Folglich konnten beide Regionen ihre Bedeutung für die globale Elektronikfertigung auf aktuell 13 bzw. 12 Prozent steigern. Im Gegenzug sank die Bedeutung Chinas erstmals seit Ende der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 wieder auf unter 50 Prozent (aktuell 47 Prozent).

Gemessen an den Auftragseingängen konnte das Siplace-Team seine Weltmarktanteile deutlich steigern. Während in Europa der Marktanteil verglichen mit dem Gesamtjahr, gemessen an den Auftragseingängen, in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 um mehr als 30 Prozent gestiegen ist, konnte ASM AS im gleichen Zeitraum in China sogar um über 60 Prozent zulegen.

„Nach einer kleinen Korrektur zum Ende 2010 zogen die Investitionen für Fertigungsequipment zu Jahresbeginn wieder deutlich an. Auch der chinesische Markt ist im Vergleich zu den Vormonaten gewachsen, aber als neue Wachstumslokomotiven präsentieren sich Europa und Amerika. Das bestätigt unsere Beobachtung, dass der Weltmarkt sich weiter der Vorkrisen-Regionalstruktur annähert. Beim Weltmarktanteil profitieren wir von unserem großen Marktanteil in Europa und des starken Wachstums in dieser Region – mindestens ebenso wichtig aber ist, dass wir auch in China zulegen konnten“, kommentierte Stephanie Pepersack, Siplace Market Intelligence-Verantwortliche die aktuellen Entwicklungen.