Der Umsatz im Maschinenbau entwickelt sich weltweit sehr positiv.

Der Umsatz im Maschinenbau entwickelt sich weltweit sehr positiv.Sarunas Krivickas – Fotolia.com

Seit dem Krisenjahr 2009 erhöhte sich der Maschinenumsatz weltweit um nominal 40 %. China behauptete seine Ausnahmestellung: Es produzierte Maschinen und Anlagen im Wert von 563 Milliarden Euro und damit 17 % mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil am Weltumsatz beträgt rund 27 %. Japan und die USA lieferten sich – wie bereits 2010 – ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei diesmal Japan gewann und sich Platz zwei sicherte. Beide Länder zusammen betrachtet kommen auf ein Umsatzvolumen von 576 Milliarden Euro. Das ist nur geringfügig mehr als China allein vorweisen kann. Deutschland ist viertgrößtes Produktionsland. Mit einem nominalen Umsatzwachstum von 16 % hatte sich die Maschinenindustrie am Standort Deutschland gut entwickelt. Auch Italien konnte seine Position im Länder-Ranking verteidigen. Der Abstand zum Viertplatzierten hat sich abermals vergrößert.

Mit Blick auf die Weltregionen gibt es im Maschinenbau drei große Fertigungszentren: Asien, Europa und Amerika. Der größte Kontinent ist bereits seit 2009 auch die größte Fertigungsregion im Maschinen- und Anlagenbau, vor allem durch die dynamische und nahezu kontinuierliche Entwicklung in China. Die Hälfte der weltweit produzierten Maschinen wird in Asien gefertigt. Neben China (Platz 1 im Länder-Ranking) und Japan (2) sind auch Süd-Korea (6) und Indien (8) in der Top-10-Länderliste zu finden. Europa steht für ein Drittel des Weltmaschinenumsatzes. Der Maschinenbau wuchs hier um 13 %. Neben Deutschland  (Platz 4) und Italien (5) zählen Frankreich (7) und Großbritannien (9) zu den größten Produktionsstandorten. Nachdem der Anteil Amerikas mehrere Jahre sukzessive zurückgegangen war, stabilisiert er sich seit 2010 bei 17 %.