Das Multivendor-System zeigt prototypisch die Implementierung eines FDI-Host-Systems und die Geräteintegration mithilfe von FDI Device Packages für FF-, Hart- und Profibus-Geräte.

Das Multivendor-System zeigt prototypisch die Implementierung eines FDI-Host-Systems und die Geräteintegration mithilfe von FDI Device Packages für FF-, Hart- und Profibus-Geräte.FDI Cooperation

Das Funktionsmodell demonstrierte typische Anwendungsfälle wie Parametrierung, Konfigurierung, Diagnose und Wartung. Das System nutzte bereits Prototypen der von der FDI Cooperation entwickelten Standard-FDI-Host-Komponenten. Der Prototyp dient der Verifizierung der FDI-Konzepte, Erprobung der Standard-Host-Komponenten und Demonstration der FDI-Funktionalität.

Die nächsten Schritte sind die Veröffentlichung des ersten Entwurf der FDI-Spezifikationen Ende 2011, die Fertigstellung der FDI-Konformitätstestkonzepte Mitte 2012, der Abschluss der Validierung und Freigabe der FDI-Spezifikationen für den Mitglieder-Review in den Foundations Mitte 2012 und die Fertigstellung der FDI-Standard-Host-Komponenten wie EDD Engine und User Interface (UI) Engine durch die FDI Cooperation Ende 2012.

FDI ermöglicht Anwendern und Herstellern von Feldgeräten eine einheitliche und beherrschbare Geräteintegration in Systeme, Asset Management- und Gerätekonfigurationslösungen. So lassen sich die Lebenszykluskosten senken, das Handling wird vereinfacht und die technischen Risiken werden verringert.

Fünf  Interessenverbände – FDT Group, Fieldbus Foundation, Hart Communication Foundation, Profibus & Profinet International und OPC Foundation – werden ihre Anstrengungen in Bezug auf Geräteintegration im Rahmen einer gemeinsamen Firma fortzusetzen. So wurde im September 2011 die FDI Coooperation, LLC (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach US-amerikanischem Recht) gegründet, um eine Organisation für das Management einer gemeinsamen und einheitlichen Lösung für die Feldgeräteintegration (FDI) zu etablieren.