Der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie VDW

Der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie ist „nach wie vor stabil auf hohem Niveau“. VDW

Dabei legte das Inland um 2 Prozent zu, die Auslandsaufträge wuchsen um 8 %. 2016 produzierte die Branche mit etwa 70 000 Beschäftigten Maschinen und Dienstleistungen im Wert von rund 15,1 Milliarden Euro. Sie gehört damit zu den fünf größten Fachzweigen im Maschinenbau

„Der Auftragseingang entwickelt sich seit Jahresbeginn besser als erwartet“, kommentierte Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. Die internationale Nachfrage sei ungebrochen. Eine verlässliche Stütze sind wiederum die Euro-Länder. Sie bestellten im ersten Quartal mit 23 % Plus überproportional mehr Werkzeugmaschinen als binnen Jahresfrist. „Außerdem belebt sich die Nachfrage im wichtigsten Markt China nunmehr auch auf breiterer Front“, berichtete Schäfer. Stiegen die Bestellungen im vergangenen Jahr bereits um mehr als ein Fünftel, war dies vorrangig Großprojekten der internationalen Automobilindustrie in China geschuldet. Im ersten Quartal 2017 setzt sich die gute Entwicklung jedoch weiter fort.

Der Auftragszuwachs in der Umformtechnik betrug 13 %. Die Bestellungen von Zerspanungstechnik hingegen, die etwa 70 % des Gesamtumsatzes ausmachen, legten nur um 3 % zu. „Unbeeindruckt von den vielen Unsicherheiten durch Krisen in der Welt läuft die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie nach wie vor stabil auf hohem Niveau“, sagt der VDW-Geschäftsführer abschließend.