Knapp ein Jahr, nachdem in der Nacht von 21. zum 22. August 2008 ein Brand einen Großteil der Produktions- und Lagerhallen des Batterien-Montage-Zentrum (BMZ) in Karlstein zerstört hat (wir berichteten), erfolgte jetzt der offizielle Spatenstich für den Wiederaufbau eines der modernsten Batterienentwicklungszentren in Europa.

Auf dem BMZ-Gelände werden in den nächsten fünf Monaten 1800 m²  Lager- und Produktionsflächen sowie 1400 m² Büroflächen neu entstehen, wobei bei der Planung der drei Gebäude vor allem auf hohen Nutzwert und modernste brandschutztechnische Eigenschaften geachtet wurde. Zu letzteren zählt neben anderen umfangreichen Brandschutzmaßnahmen auch das Flachdach des neuen BMZ-Zentrums, das sich durch mindestens 90 Minuten Widerstandskraft gegen Feuer auszeichnet.

Zusammen mit dem noch vorhandenen und in das Gesamtkonzept integrierte Bestandsgebäude werden dem BMZ nach Fertigstellung der Neubauten am Standort Karlstein insgesamt rund 6000 m² Nutzfläche zur Verfügung stehen. Platz, den man dringend benötigt,  denn dass 1994 von Sven Bauer, Thorsten Gotthardt und Claudia Reimer gegründete und nach wie vor inhabergeführte Unternehmen wird nach Aussagen des Managements auch dieses Jahr wieder mindestens 20% wachsen. „Unsere Auftragsbücher sind trotz der Wirtschaftskrise bis weit in das nächste Jahr gut gefüllt; so gut, dass wir nach Fertigstellung der neuen Werksgebäude mit Sicherheit nicht ohne Neueinstellungen auskommen werden“, freut sich Geschäftsführer Thorsten Gotthardt, beim BMZ für die Bereiche Produktion, Lager und Versand verantwortlich.

Die vollständige Rückkehr der Belegschaft aus den Produktionsstätten im hessischen Rödermark ist für Ende diese Jahres geplant, in der Endausbauphase sollen dann in der BMZ-Zentrale in Karlstein bis zu 300 hochmoderne Arbeitsplätze entstehen.(jj)