Die Business-Software-Messe topsoft hat sich schon mit der ersten Austragung am neuen Standort Winterthur etabliert. Mit 2100 Besuchern wurden praktisch gleich viele Eintritte registriert wie an der der letztjährigen Herbstmesse in Zürich. Messeleiter Cyrill Schmid ist mit diesem Resultat mehr als zufrieden. „Ein Standortwechsel ist immer ein Risiko. Offensichtlich kommen die Besucher aber genauso nach Winterthur wie vorher nach Zürich. Auch in Bern brauchte es mehrere Durchführungen, bis wir in diesem Frühjahr Rekordbesucherzahlen erreichen konnten. Wir haben nun hier in Winterthur eine gute Basis, um unser Angebot für die Besucher wie geplant zu erweitern und weiter wachsen zu können.“
Auch die Aussteller sind mit der ersten Winterthurer topsoft zufrieden. Joachim Dürr (Abacus) gefällt der neue Standort: „Die Halle ist angenehmer und die Infrastruktur sowie die Verkehrserschliessung sind besser als in Zürich. Auch das Besucheraufkommen erfüllt unsere Erwartungen. Natürlich können es immer mehr sein, aber die Kontakte haben wie immer an der topsoft eine sehr hohe Qualität.“ Für Martin Bühler (Codex) ist die Standortfrage nebensächlich: „Man kennt die topsoft heute. Die Interessenten kommen unabhängig vom Ort. Dass im Vergleich mit dem Frühjahr in Bern gefühlsmässig weniger Besucher da waren, ist Ausdruck der allgemein im Markt festzustellenden Zurückhaltung angesichts der wirtschaftlichen Ungewissheiten.“ Auch die Anbieter im Open-Source-Bereich sind mit der Herbstmesse zufrieden. „Für uns ist die Kombination der topsoft mit der OpenExpo ideal. Wir profitieren an der Schnittstelle zwischen den Communities und den kommerziellen Herstellern von Synergien“, so Christian Affolter (Stepping Stone).