Wirtschaftsverlag mit neuem Mehrheitsgesellschafter

Der Süddeutsche Verlag wird rückwirkend mit 1. Juli 2000 74 Prozent der Geschäftsanteile am Österreichischen Wirtschaftsverlag übernehmen. Der Österreichische Wirtschaftsbund bleibt mit 26 Prozent weiterhin Gesellschafter und ist über einen Beirat an der Führung des Unternehmens beteiligt.
Der ÖWV, der mit seinen Tochtergesellschaften (ERB-Verlag, Bastei Verlag) rund 40 Fachzeitschriften – darunter auch die vorliegende – herausgibt, ist mit mehr als 300 Millionen Schilling Jahresumsatz der Marktführer in diesem Medienbereich in Österreich. Für Unternehmen in dieser Branche, die auch in Zukunft erfolgreich bleiben wollen, ist es notwendig, im Hinblick auf die Globalisierung und Konzentration in der Medienbranche und die zunehmende Enge des österreichischen Marktes die Anbindung an einen starken, international positionierten Partner zu finden. Zur Gruppe des Süddeutschen Verlages gehört mehr als ein Dutzend Fachverlage, vom Gesamtumsatz von mehr als elf Milliarden Schilling entfällt rund ein Drittel auf den Bereich Fachinformation, dessen weiterer Ausbau und Internationalisierung einen Schwerpunkt des Unternehmenszieles bildet. In diesem Sinne ist nicht nur die Sicherung und die Ausweitung der Unternehmenstätigkeit des ÖWV am Standort Wien vorgesehen, er soll auch die Plattform für die Bearbeitung der Osteuropamärkte bilden. Auch eine Verstärkung des Engagements im Internet, wo der Süddeutsche Verlag zur Spitzengruppe zählt, steht auf dem Programm.
Die publizistische Linie wird beibehalten: Die Wahrung der Interessen des freien Unternehmertums und der Marktwirtschaft mit sozialer Verantwortung bildet auch in Zukunft die Basis.

Österreichischer Wirtschaftsverlag
Geschäftsführung