Schluss mit den Zwangs-Kaffeepausen für Projekteure: „Durch die Parallelisierung der Softwarethreads haben wir die Wartezeiten deutlich reduzieren können“, betonte Dr. Axel Zein auf der SPS IPC Drives.

Schluss mit den Zwangs-Kaffeepausen für Projekteure: „Durch die Parallelisierung der Softwarethreads haben wir die Wartezeiten deutlich reduzieren können“, betonte Dr. Axel Zein auf der SPS IPC Drives.Redaktion IEE

„Die E-CAD Software ist jetzt durchschnittlich um das Zwei- bis Dreifache, in manchen Bereichen sogar bis um das Achtfache schneller als bisher“, betonte Dr. Axel Zein Geschäftsführer von Wscad electronic auf der SPS IPC Drives. Der Zugriff auf Internetsymbole dauert nun statt 50 Sekunden nur noch ganze drei Sekunden. Das Setzen und Kopieren von Symbolen in Planseiten oder das Aufrufen des Quick-Editors gehen doppelt so schnell wie bisher vonstatten. Ähnliches gilt für die Handhabung von SPS-Symbolen in Stromlaufplänen oder das Löschen von Seiten aus einem Projekt. In einem Viertel bis einem Drittel der bisherigen Zeit lassen sich der Material-Browser aufrufen und Bereiche selektieren; Cabinet-Seiten lassen sich zwei- bis dreimal schneller öffnen und durchblättern; das Selektieren, Verschieben und Kopieren von Bereichen in Cabinet-Seiten und das Laden von Daten in den Project Wizard laufen sogar sechs- bis achtmal so schnell wie bisher. „Entwickler und Projektingenieure können somit deutlich besser arbeiten und werden in ihrer Kreativität weniger durch Wartezeiten unterbrochen“, so Zein. Der Speed kommt nicht von ungefähr: Parallelisierung und Code-Optimierung standen ganz oben auf der To-Do-Liste der den Entwicklern, gefolgt vom weiteren Ausbau der Artikeldatenbank.

Über die E-CAD-Lösung Wscad Suite stehen online über 800000 Bauteildatensätze zur Verfügung.

Über die E-CAD-Lösung Wscad Suite stehen online über 800000 Bauteildatensätze zur Verfügung.Wscad

Dazu Zein: „Mit mehr als 800.000 Artikeldaten unterschiedlicher Hersteller verfügt das Serviceportal unserer Wscad-Suite über die derzeit mit Abstand größte Datenbank im ECAD-Markt.“ Zu den Artikeln zählen beispielsweise Kabel, Klemmen, Schalter, Schütze, Speicherprogrammierbare Steuerungen, Sicherungen bis hin zu ganzen Baugruppen. Per Mausklick können Entwickler diese Elemente mit allen dazu gehörenden Daten und Parametern in ihre Pläne einsetzen. Das ist nicht nur bequem, es spart auch wertvolle Arbeitszeit. „Pro Artikel bis zu einer halben Stunde“, so Zein.

Funktional erweitert wurde das Release um ein Modul für P&ID (Process and Instrumentation Diagram). Mit P&ID beziehungsweise R&I (Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema) rundet man nun neben Stromlaufplänen und anderen Projektierungsmöglichkeiten die Gesamtdokumentation für den Bereich Maschinen- und Anlagenbau ab. Zu den implementierten Funktionen gehören unter anderem die automatisch fortlaufende Vergabe von Identifikationsnummern und der Import von Messstellennummern vor Beginn der Schema-Erstellung, die den elektrotechnischen Betriebsmitteln zugewiesen werden können. Medienlinien (Druckluft, Öl, Gas, Kühlmittel) sind frei definierbar und folgen den Vorgaben der DIN 2403. Die Symbole sind nach DIN 10628 angelegt.

Oft geht in Projekten viel Zeit verloren, weil aufwändig erstellte Makros und Daten versehentlich geändert oder gelöscht werden. Dem soll die nun über alle Teildisziplinen einheitliche Benutzerverwaltung und differenzierte Rechtevergabe vorbeugen. Über die Benutzerverwaltung organisiert der Administrator die Zugriffsrechte auf Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten von Projektdaten. Mit den per Default voreingestellten Werten können weitere Benutzer dennoch schnell angelegt werden. Da Zein: „Die gezielte Freigabe von Bearbeitungsmöglichkeiten für einzelne Anwender und Gruppen sowie die per Passwort geschützte Zugriff auf Funktionen in Projekten erhöhen spürbar die Sicherheit.“