Eine entsprechende Übereinkunft haben die Mehrheitsgesellschafter beider Unternehmen, die XTRION N.V. für X-FAB und die Sarawak Economic Development Corporation für 1st Silicon, erzielt. Damit unterstreicht X-FAB ihr kontinuierliches Wachstum und verdoppelt nahezu die Fertigungskapazitäten.

Das Unternehmen weitet durch die Fusion seine Geschäftsaktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum aus und erhält Zugang zu erstklassigen Fertigungsmöglichkeiten für 0,25, 0,18 und 0,13 µm Technologien. X-Fab hat bereits Waferfabriken in Erfurt, Plymouth (UK) und Lubbock (Texas). Die Produktionskapazität des neu entstehenden Unternehmens entspricht jährlich rund 700 000 (200 mm äquivalenten) Wafern.

Der erwartete Jahresumsatz 2006 wird nach der Fusion mehr als 300 Mio. US-$ betragen. Der Aufsichtsratsvorsitzende von X-FAB, Roland Duchâtelet, kommentiert den Merger: „Die Fusion von 1st Silicon und X-FAB schafft Synergien, die unseren Kunden, und zwar Fabless Unternehmen und IDMs (Integrated Device Manufacturers) gleichermaßen, einen eindeutigen Vorteil bringen.

Der gewohnt gute Service wird sich nicht ändern, und die langfristige Strategie bleibt bestehen. Unsere Kunden können weiterhin mit der bewährten professionellen Präzision und kosteneffektiven Fertigung hochqualitativer Produkte rechnen, für die beide Unternehmen bisher schon bekannt sind.“ YAB Pehin Sri Haji Abdul Taib Mahmud, Ministerpräsident von Sarawak (Malaysia), sieht die Fusion als „Win/Win-Situation“ für beide Parteien und erklärt: „Teil eines so gesunden und zukunftsorientierten Unternehmens zu werden, wie X-FAB es ist, stellt die ideale Geschäftsentscheidung für 1st Silicon dar.

Damit lässt sich der Return on Investment optimieren und eine langfristig solide Basis für ein in Malaysia beheimatetes Werk schaffen, in dem Hochtechnologie produziert wird.“ Hans-Jürgen Straub, Vorstandsvorsitzender von X-FAB, fügt hinzu: „Die hochmodernen Prozesse von 1st Silicon sind eine ideale Ergänzung unserer bestehenden Fertigungsmöglichkeiten. Sie erweitern unser Technologieangebot und eröffnen uns neue analog / mixed signal Anwendungsgebiete. Wir freuen uns, mit der Fusion einen lokalen Fertigungsstandort in Asien hinzu zu gewinnen.“