Er ermittelt so innerhalb von etwa 20 Sekunden die exakte Zahl der Bauelemente, auch in eingeschweißten Gebinden. Die Zählgenauigkeit des Scanners liegt bei über 99 Prozent. Im Vergleich zum konventionellen Zählen vermindern sich mit dieser Zähltechnik die Kosten für Personal inklusive Handling um etwa 90 Prozent: Die Stichtagsinventur fällt weg. Durch die reelle Bestandserfassung werden Überbestände vermieden und Kosten für unnötige Lagerhaltung und Verschrottung eingespart. Durch den Wegfall langwieriger (konventioneller) Zählungen wird Zeit gespart oder – anders ausgedrückt – die Effizienz in der Bauelemente-Logistik gesteigert. Speziell für die Fertigung bedeutet die Kenntnis der exakten Mengen der Bauelemente in den Gebinden: keine Mehrfachrüstung oder Stillstandzeiten an den SMT-Linien und keine überflüssigen Kosten durch Sonderbeschaffungen. Die Einsatzbereiche für diesen Zähler sind groß: bei der Wareneingangskontrolle, an der SMT-Linie, im Lagerbereich, an Abrüstsammelstellen und bei der Inventur. Neben seiner eigentlichen Aufgabe, die exakte Anzahl der Bauelemente zu bestimmen, kann der Röntgenscanner auch für Qualitätsuntersuchungen bei schon bestückten Leiterplatten eingesetzt werden (vergleichbar einem AXI-System) und zeigt Unterlötungen, Unterschwallungen und Kurzschlüsse in THT- und SMT-bestückten Leiterplatten an. Vermarktet wird der Röntgenscanner von der Firma Optical Control.

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