Auf seiner Jahrespressekonferenz in Minden informierte Wago über die aktuellen Geschäftszahlen sowie die neuen Produkte zu Hannover Messe. Der Umsatz konnte laut Geschäftsführer Sven Hohorst im Vergleich zum Vorjahr um 12 % auf 324, 6 Mio. € gesteigert werden: „Betrachtet man die Entwicklung über die vergangenen sieben Jahre, konnten wir den Umsatz durchschnittlich in jedem Jahr um 8,2% steigern. Damit Wago weiterhin so erfolgreich ist, haben wir im vergangenen Jahr mehr als 16 Mio. € in die Entwicklung gesteckt.“ Inzwischen sind 3755 Mitarbeiter bei dem Spezialisten für Anschlusstechnik beschäftigt.


Zu den Neuheiten die das Unternehmen in Hannover präsentiert gehört das Energieverteilungssystem Winsta IDC. Zeit- und Kosten-sparend lassen sich dessen Steckverbinder per Schneidklemmtechnik an jeder Stelle der Flachleitung kontaktieren. Dafür genügt ein 120°-Drehung der Betätigungselemente. Die Flachleitungen mit fünf 4 mm2-Adern gibt es mit und ohne zusätzliche Busleitung (2 x 1,5 mm2 für EIB, LON oder AS-i). Der Leitungsabgang ist dreipolig mit schaltbarer Phase, fünfpolig und zweipolig – für den Busabgriff möglich. Für den sicheren Sitz auf der Flachleitung sorgt ein Haltesystem. Die Winsta-Familie gibt es außerdem in den Ausführungen Mini für beengte Platzverhältnisse, Midi, Maxi für hohe Leistungen, EIB als reine Buslösung für die Gebäudeautomation sowie RD, mit besonders schlanken drei- und vierpoligen Rundsteckverbindern.
Außerdem baut Wago sein I/O-System weiter aus. Neben einem Profinet IO mit Switch stellt das Unternehmen auf der Hannover Messe einen Sercoe III-Koppler, einen Linux-Ethernet-Controller einen Bacnet-Controller sowie einen IP-Controller und eine Klemme für KNX vor. Zu den Neuheiten gehört weiterhin die Erweiterung des Topjob S-Klemmenprogramms. Es gibt jetzt auch 2- und 4-Leiter Trennklemmen sowie Doppelstock-Trennklemmen.