Nachdem Automobilzulieferer ZF erst kürzlich bekanntgab, zusammen mit dem chinesischen Internetgiganten Baidu automobile Geschäftsmodelle für den chinesischen Markt zu entwickeln, folgt mit dem geplanten Joint-Venture nun die nächste Kooperation in diesem Raum. Jörg Grotendorst, Leiter der ZF-Division E-Mobility, und Chen Bao, BHAP-Geschäftsführer, unterzeichneten auf der IAA in Frankfurt eine Vereinbarung mit der BAIC-Tochterfirma zur Komponentenfertigung für Elektromobilität in China.

BAIC

Jörg Grotendorst, Leiter der ZF-Division E-Mobility, und Chen Bao, BHAP-Geschäftsführer, unterzeichnen die Vereinbarung im Beisein von hochrangigen Vertretern von BAIC, BHAP und ZF. ZF Friedrichshafen

„ZF ist uns seit Jahren und dem chinesischen Markt seit Jahrzehnten verbunden“, betont der BHAP-Vorsitzende Han Yonggui. Gemeinsam plane man, künftig eine bedeutendere Rolle in Sachen E-Mobilität spielen zu können. „China ist der größte und dynamischste Markt für die Elektromobilität – das Reich der Mitte spielt eine Schlüsselrolle bei der raschen Verbreitung dieser zukunftsträchtigen Antriebstechnologie“, erklärt ZF-Produktionsvorstand Michael Hankel. Mit 22 Prozent am Konzernumsatz zählt die Region Asien-Pazifik zu den wichtigsten Märkten von ZF. Der Umsatz in dieser Region betrug im Jahr 2016 rund 7,6 Milliarden Euro. In China als größtem Teilmarkt der Region Asien-Pazifik erzielte ZF mit 13.700 Mitarbeitern einen Umsatz von annähernd sechs Milliarden Euro.