„Wir sprechen nicht von TCO (Total Cost of Ownership), sondern von TBU (Total Benefit of Usership).“ Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung, Rittal

„Wir sprechen nicht von TCO (Total Cost of Ownership), sondern von TBU (Total Benefit of Usership).“ Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung, Rittal

Bei Rittal stehen die Zeichen auf Zukunft, nicht nur zur HMI 2007. Um z. B. den kompletten Lebenszyklus einer Anlage oder Maschine im CAD/CAE darzustellen, unterstützt ein Produktkonfigurator das Engineering. Dazu liefert RiCAD 3D mit einer erweiterten Bibliothek die Konstruktionsdaten an die 3D-CAD-Systeme. Ein weiteres Zukunftsthema ist die Augmented Reality (’erweiterte Realität‘)-Technologie. Sie kann z. B. einen Servicetechniker bei der Wartung unterstützen. Dabei werden für das Tracking Verfahren eingesetzt, die auf Echtzeitdetektion im Kamerabild basieren und nun keine Marker mehr erfordern. Unter dem Namen iRack gibt es eine automatische Erkennung und Überwachung von Baugruppen im Schaltschrank mit Radio Frequency Identification (RFID). Ein weitere Neuentwicklung ist das Akustik Rack. Durch die aktive Dämpfung über Piezo-Aktoren lässt sich der Luft- und Körperschall um mehrere dB(A) reduzieren.

Energie und Formfaktor

Auf der Messe werden von Rittal auch hybride Energieversorgungslösungen auf Basis von Photovoltaik und Windenergie zu sehen sein. Dies umfasst Gehäuselösungen mit unabhängiger Energieversorgung für Kleinverbraucher durch einen modularen Systembaukasten. Zu den Zukunftstechnologien zählt auch die Brennstoffzelle als Notstromversorgung. Unter dem Namen Ri4Power führt das Unternehmen Produkte im Bereich Niederspannungsanlagen, z. B. auch das neue Verteilsystem Form 2-4. Bei der typgeprüften Technik werden die einzelnen logischen Bereiche auch physisch voneinander getrennt. Im Bereich PicoTCA-Einschubsysteme gibt es eine Variante des MicroTCA Shelfs, die komplett ausgebaut als ‘Ready-to-Run’-System in 2-HE-Ausführung vorhanden ist. In Verbindung mit dem CCP-System, einer Kühllösung, lässt sich bei entsprechendem Einsatz u. a. eine Standzeitverlängerung um bis zu ein Jahr erreichen. Eine weitere Neuvorstellung rundet das Zukunftspaket ab: Die Geschäftseinheit Globale Service Power. Die fünf Stützpunkte in Europa, Süd-Amerika, Indien und Südost-Asien werden dabei als autarke Einheiten handeln.

HMI2007: Halle 11, Stand E04

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