Die Studie will insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) Visionen und Szenarien des Einsatzes von 3D-Technologien in der Industrie im Jahr 2025 aufzuzeigen. Dabei sollen die Entwicklung und der intelligente Einsatz von Software zum bestimmenden Faktor für die Industrie werden. Die zunehmende Virtualisierung inklusive der darin ablaufenden Prozesse erfordert den Einsatz neuer Methoden, Werkzeuge und Technologien in der unternehmerischen Wertschöpfungskette.

Laut Studie ist die oft postulierte Losgröße eins kein Argument gegen den Einsatz von Simulationstechnik. Im Gegenteil: Gerade die Testerfordernis nimmt mit neuen Produkten zu. Je relevanter die Produktkomplexität und das Risiko für Fehlerfolgekosten sind, desto eher müssen Voraussetzzungen in Form digitaler Entwicklungsprozessketten, die als Datenlieferant und Entscheidungsgrundlage dienen, geschaffen werden. Als die digitalen Methode der Zukunft stehen beispielsweise Virtual Reality und Augmented Reality Anwendungen im Vordergrund.

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten

Die Studie ist sicher, dass die Digitalisierung und Virtualisierung von Entwicklungsprozessen in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiter voranschreiten, bis hin zur vollständigen Austauschbarkeit von virtuellen und physischen Anlagenteilen. Größte Hemmnisse der Entwicklung lägen dabei jedoch nicht bei technischen Problemstellungen, sondern beim Know-How und der Akzeptanz der Mitarbeiter.

Potenziale für Virtual Reality- und Aaugmented Reality-Methoden in Anwendungs- und Unternehmensbereichen

Potenziale für Virtual Reality- und Aaugmented Reality-Methoden in Anwendungs- und Unternehmensbereichen VDC

Eine Beschleunigung des Entwicklungsprozesses durch digitale Techniken und Virtual Reality sehen die Studienteilnehmer nicht als größten Vorteil bei der Nutzung an, sondern die Qualitätsverbesserung des Entwicklungsprozesses und das verbesserte Verständnis der Mitarbeiter für den Gesamtkontext.
Auch beim Thema kooperative Zusammenarbeit in Produktionsnetzwerken besitzen digitale Methoden ein großes Potenzial, jedoch sehen die befragten Experten noch großen Nachholbedarf in technischer Hinsicht beim anwendungs- und firmenübergreifenden Datenaustausch. Begründet wird dies, da notwendige offene Datenaustauschformate und Kommunikationsprotokolle derzeit noch unzureichend seien.