Um die Konfiguration verschiedener Gerätetypen in einer Anlage zu erleichtern hatte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) 1998 einen Arbeitskreis zur Definition eines herstellerneutralen Field-Device-Tool- (FDT) Interface ins Leben gerufen. Das FDT-Konzept, das unabhängig von dem verwendeten Kommunikationssystem ist, definiert die Schnittstelle zwischen den gerätespezifischen Softwarekomponenten (Device Type Manager – DTM) und dem Engineeringsystem. Da die Profibus-Technologie die Voraussetzungen bietet um Engineering-Themen, wie das Asset-Management, aufzunehmen, hat der Arbeitskreis der Profibus Nutzerorganisation e.V. (PNO) die Arbeiten an der Spezifikation weitergeführt. Erste Produkte mit DTM wurden schon auf der Interkama 2001 vorgestellt.
Um eine weitere Verbreitung der FDT-Spezifikation zu erleichtern, hat die PNO dem ZVEI jetzt vertraglich die Rechte an der zuletzt von ihr entwickelten Technologie zur allgemeinen Nutzung übertragen. Damit haben auch andere Feldbusorganisationen die Möglichkeit entsprechende Nutzungsrechte mit dem ZVEI zu vereinbaren.
Um die Profibus-Technik weiter zu etablieren hat die PNO außerdem zum Anfang diesen Jahres seine Führungsspitze verstärkt. Dr. Volker Oestreich leitet jetzt als Marketing-Geschäftsführer gemeinsam mit Dr. Peter Wenzel, der Geschäftsführer für den Bereich Technik ist, die Geschicke der Organisation. Zu seinen Hauptaufgaben gehört der Ausbau des Internet-Auftritts und die Weiterentwicklung der Messeauftritte.