Der Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI e. V. hat seine neue Mikroelektronik-Trendanalyse bis 2006 vorgelegt. Diese Studie belegt die zunehmende Bedeutung der Automobilelektronik im Deutschen und Europäischen Markt für Mikroelektronik. Den mikromechanischen Sensoren prognostiziert der Fachverband dabei von 2002 bis 2006 weltweit ein jährliches Wachstum von 23,5%. Deutschland ist in diesem für die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie wichtigen Produktsegment weltweit der größte Markt mit 43% Anteil im Jahr 2001.


Die vom ZVEI-Fachverband Bauelemente der Elektronik vorgestellte Trendanalyse-Mikroelektronik gibt Ausblick auf die grundlegenden Trends und Marktentwicklungen bis 2006. Auf Basis einer allgemeinen Definition der Mikroelektronik enthält sie Daten über den Mikroelektronikverbrauch nach Regionen, beschreibt langfristige Trends und liefert die Ergebnisse einer patentstatischen Analyse.


Ein Schwerpunkt der Studie ist die Darstellung von Trends in der Automobilelektronik. In diesem Segment hat in Europa und insbesondere Deutschland eine Sonderstellung errungen. In der europäischen Kfz-Industrie wuchs der Mikroelektronik-Bedarf zwischen 1996 und 2001 jährlich um 11,6%, außerhalb Europas dagegen nur um 5,1%. Das weltweite Wachstum der Mikroelektronikumsätze insgesamt betrug im selben Zeitraum lediglich 1% pro Jahr.


Innerhalb des Segments Automobilelektronik beleuchtet die Trendanalyse die Produktgruppe der mikromechanischen Sensoren besonders detailliert. Diese auf halbleiterähnlichen Fertigungstechnologien basierenden Produkte weisen innerhalb der Kfz-Elektronik die stärksten Wachstumsraten auf. Der Deutsche Markt für mikromechanische Sensoren hat dabei mit 43% weltweit den größten Anteil. 90% dieser Sensoren gehen in die Kfz-Elektronik und bestimmen dort maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen und besonders der Deutschen Automobilindustrie


Erhältlich ist die 48-seitige, farbige und mit zahlreichen Grafiken versehene Trendanalyse als CD-ROM für 400 Euro (zzgl. MwSt. und Verpackung) bei der ZVEI-Services GmbH (ZSG) unter zsg@zvei.org oder Fax 069-6302-106.