„Unser aktiver Sternbausteins AS8224 wurde nach dem neuesten FlexRay-Standard entwickelt“: John A. Heugle ist CEO bei Austriamicrosystems in Graz-Unterpremstätten und sagt, die Familie umfasse den FlexRay-Basis-Transceiver AS8220, den FlexRay-Standard-Transceiver AS8221 sowie eben den aktiven FlexRay-Sternbaustein AS8224 und entspreche der FlexRay Electrical Physical Layer Specification V2.1 Rev B, die eine verbesserte Performance gewährleiste. So werden Einschränkungen der FlexRay-Parameter optimiert, wodurch sich eine verbesserte Zuverlässigkeit für Fahrzeugnetzwerke sicherstellen lässt. Wie sich gezeigt hat, zählen asymmetrische Übertragungsverzögerungen zu jenen Parametern, die den Aufbau des Netzwerks am stärksten einschränken. „Deshalb haben wir uns darauf konzentriert, die asymmetrische Verzögerung der Tansceiver zu minimieren, um Automobilherstellern zu helfen, die größten Herausforderungen der FlexRay-Netzwerktopologie zu bestehen.
Der AS8221 ist für Steuergeräte konzipiert, die an die permanente Batterieversorgung (Klemme 30) angeschlossen sind, und bei denen der Transceiver das Einschalten der lokalen Electronic Control Unit über seine Inhibit-Anschlüsse regelt. Die Datenweiterleitung erfolgt über sechs Kanäle. Der AS8224 unterstützt sowohl durch den Host gesteuerte als auch autonome Modus-Steuerung. Dadurch kann der aktive FlexRay-Sternkoppler als vollständiges FlexRay-Gateway eingesetzt werden – auch wenn er nicht mit einem Microcontroller verbunden ist, ohne dass externe logische Schaltungen erforderlich wären, versteht sich. (hn)