Im Kern ist der hochauflösenden Sinus-Digital-Wandler iC-NQC im 20-Pin TSSOP-Gehäuse eine Interpolationsschaltung mit Signalfehlerkompensation für sinusförmige Sensor-signale, wie sie z.B. von optischen oder magnetischen Positionssensoren geliefert werden. Einstellbar sind dezimale sowie binäre Auflösungen bis 8192 Winkelschritte pro Signalperiode, die als Absolutwert über die serielle BiSS-Schnittstelle mit Takt-raten bis 10 MHz oder inkremental als Encoder-Quadratursignal mit A/B und Index Z ausgegeben werden.

Der iC-NQC passt zu verschiedenen Sensoren, z.B. zu magne-to-resistiven Messbrücken für die Längen- oder Winkelmessung sowie zu opto-elektronischen Abtastern. Eingangsseitig erlauben Instrumentenverstärker den direk-ten Anschluss von Messbrücken, ohne dass weitere Bauteile erforderlich sind. Die Signalverstärkung ist für übliche Sensorsignale zwischen etwa 20 mVss und 1.5 Vss in Bereichen wählbar; die Anpassung für Fotoströme ist über externe Widerstände möglich. Zur Korrektur typischer Sensorfehler ist eine Signalkonditionierung integ-riert, die über mehrere D/A-Wandler in den analogen Signalpfad eingreift.

Durch die Abgleichmöglichkeit von Offset-, Amplituden- und Phasenfehlern kann iC-NQC das Interpolationsergebnis erheblich verbessern; eine Genauigkeit von 10 bit, bzw. ein Winkelfehler von maximal +/- 0.35 Grad pro Signalperiode, ist erreichbar. Spezielle analoge und digitale Testsignale unterstützen den Abgleichvorgang. Die Sinus-Digital-Umsetzung mit Reaktionszeiten unter 250 ns erfolgt quasi in Echtzeit durch einen einstellbaren Nachlaufwandler mit garantiert einschrittiger Codefolge. Wählbar sind binäre Auflösungen von 8 bis 8192 Winkelschritte oder dekadische Auflösungen von 25 bis 2000 Winkelschritte. Typische Anwendungen sind: – Inkrementale und absolute Drehgeber für BiSS und SSI – Magnetische lineare Wegmesssysteme – Optische Linearmassstäbe Außerdem synchrone Auswertung von Sinusgebern für Umrichter Und Einsatz in PC-Messkarten für 1 V, 11 µA und TTL-Gebersignale.