Rigol

Die drei Gründer (von links) Richard Wang, Yue Wang (CEO) und Johnson Lee haben vor 20 Jahren aus ihren chinesischen Namen den international eingängigen Firmennamen Rigol geformt. Rigol

Auf der electronica nutzte CEO Yule Wang unter anderem die Gelegenheit wahr, auf die Erfolge der 2012 in Puchheim bei München gegründeten Rigol EU einzugehen. Allein von dort aus wurden unter der Leitung von Wolfgang Bartels in den sechs Jahren über 60.000 Oszilloskope, mehr als 18.000 Generatoren und mindestens 6500 Spektumanalysatoren abgewickelt. Der Vertriebsumsatz wurde um das 25,5-fache verbessert.

Die Rigol-Geräte sind Eigenentwicklungen, die durch aktuell 382 erteilte Patente abgesichert sind. Im Bereich Oszilloskope sind allein 217 Patente erteilt und beantragt. Schlüsselbauelemente sind die selbstentwickelten Chipsätze für höhere Auflösungen, schnellere A/D-Wandlungen und höhere analoge Bandbreiten. Gefertigt werden die ASICs nach Auskunft von Yule Wang von TSMC.

Rigol

4-Kanal-Oszilloskop der Rigol-Baureihe MSO5000. Rigol

Im Mittelpunkt stand auf der Messe die Oszilloskope der Serie MSO5000 mit großem 9”-Farb-Touch-Bildschirm und mit 2 oder 4 analogen und 16 digitalen Eingangs-Kanälen. Mit Bandbreiten von 70 MHz bis 350 MHz (Bandbreiten-Upgrade möglich) und einer Abtastrate von 8 GS/s. Vielfältigste Trigger-, Mathematik- und Darstellmöglichkeiten (erweiterte FFT von 1 Mio. Punkten, Masken-Test, Jitter- und Power-Analyse) sind wie alle üblichen Seriellen Bus-Protokoll-Analyse- und Triggerfunktionen erhältlich. Integriertes Voltmeter, Frequenzzähler und ein optionaler zweikanaliger arbiträrer Funktionsgenerator runden den kompletten Messumfang ab (7-in-1-Gerät). Verschiedenste Schnittstellen wie USB, LAN (LXI), HDMI und USB-GPIB (Adapter) sowie USB-Mouse-Support sind verfügbar.