Im Gegensatz zu existierenden 3D-Sensoren, die typischerweise bei 850 nm oder 940 nm arbeiten, kann der Sensor von Artilux den Bereich von 850 nm bis 1550 nm abdecken, wodurch die Leistung des Lasers sich bis um das Zehnfache steigern kann. Dadurch reduziert der Sensor der Explore-Serie das potenzielle Risiko von Augenschäden deutlich, da eine längere NIR-Strahlung (Nah-Infrarot) weniger oder gar keine Schäden an der Netzhaut verursacht. Die Nutzung längerer NIR-Wellenlängen minimiert die Beeinträchtigung durch Sonnenlicht und ermöglicht eine bessere Leistung in Außenbereichen. Erreichen konnte Artilux durch eine GeSi-Technologieplattform, die das Unternehmen zusammen mit TSMC entwickelte. Laut Herstellerangaben ist sie die erste CMOS-basierte ToF-Lösung die mit Lichtwellenlängen bis zu 1,55 µm arbeitet.

Spektrum-Tabelle

Der Sensor der Explore-Serie von Artilux deckt den Bereich von 850 nm bis 1550 nm ab. Artilux

Laut Hersteller kann der CMOS-basierte ToF-Sensor mit optischen Wellenlängen bis zu 1,55 µm arbeiten. Das Gerät erfüllt die internationalen Normen IEC 60825-1:2007 und IEC 60825-1:2014