Wo bislang die Trefferquote bei der konventionellen Berechnung von Aktuatoren zwischen 40 und 50 Prozent lag, hat das neue Tool des Elektrotechnik-Unternehmens von wiwo bayer, Schömberg, eine hohe Genauigkeit im Ergebnis mit über 80 Prozent. Gegenüber den bisherigen Methoden spart sich der Anwender einen Großteil der Iterationsschritte ein und mit dem vorgegebenen Bauvolumen werden die entsprechenden elektromagnetischen Werte erreicht. An Hand der dreidimensionalen Toolvorgaben werden Muster aufgebaut, um die Berechnungen in deutlich kürzerer Zeit verfeinern zu können. Das Unternehmen entwickelt und fertigt sowohl passive (Spulen) als auch aktive Bauteile (Wickelgüter) sowie Baugruppen und komplette Systeme. Unter den Eigenprodukten finden sich elektrische Aktuatoren. Zu den Ingenieur-Dienstleistungen gehören Beratung, Berechnung, Entwicklung von Funktionsmustern, Konstruktion und Serienüberleitung sowie ein Schnellservice für Entwickler im Bereich elektromagnetische Aktuatoren, zum Beispiel für Hubmagnete. „Unsere Kompetenz liegt darin, Kunststoffteile für Spulen, elektromagnetische Baugruppen oder Systeme so zu entwickeln, dass sie automatisiert und günstiger hergestellt werden können,“ betont Geschäftsführer Jürgen Maier. „Das gilt vor allem für mittlere Serien.“

Die moderne Roboterproduktion hilft bei einer flexiblen Fertigung bem Schömberger Elektrotechnik-Unternehmen.

Die moderne Roboterproduktion hilft bei einer flexiblen Fertigung bem Schömberger Elektrotechnik-Unternehmen. wiwo bayer