Neue 8-Bit-MCUs mit konfigurierbaren Logikzellen, Funktionsgenerator und numerisch gesteuertem Oszillator.

Neue 8-Bit-MCUs mit konfigurierbaren Logikzellen, Funktionsgenerator und numerisch gesteuertem Oszillator.Microchip

Die neuen MCUs vom Typ PIC10F(LF)32x und PIC1xF(LF)150x bieten jeweils neue Peripheriefunktionen mit konfigurierbaren Logikzellen (CLCs), komplementären Funktionsgeneratoren (CWGs) und nummerisch gesteuerten Oszillatoren (NCOs). Sie führen neue Funktionalitäten in MCUs mit geringer Anschlusszahl ein. Diese Universal-MCUs erweitern die Anwendungsreichweite der PIC10F-, PIC12F- und PIC16F-Familien und geben dem Designer die Möglichkeit zur Funktionalitätserweiterung, Größenreduzierung sowie Kosten- und Energieeinsparung. Sie sind für kleine Küchengeräte, Kfz-Innenraumbeleuchtung, Heimwerkermaschinen, Verbrauchszähler und weitere Anwendungen geeignet.

Die CLC-Peripherien des PIC10F(LF)32x und PIC1xF(LF)150x ermöglichen die Software-Steuerung kombinatorischer und sequentieller Logiken. Damit lassen sich die On-Chip-Verknüpfungen zwischen Peripherie und I/Os vervielfachen und folglich externe Komponenten reduzieren, Speicherplatz sparen und Funktionalitäten hinzufügen. Der Funktionsgenerator arbeitet mit mehreren Peripherien zusammen, um komplementäre Signale mit Totzonensteuerung und automatischer Abschaltung zu generieren, wodurch verbesserte Schalteigenschaften erreicht werden. Der NCO ermöglicht eine lineare Frequenzregelung und hohe Auflösung, wie sie für Vorschaltgeräte, zur Tonerzeugung und weitere resonante Steuerschaltungen erforderlich sind. Die MCUs nehmen im Betriebsmodus weniger als 30 µA/MHz und im Ruhemodus weniger als 20 nA auf. Auf dem Chip befinden sich ein interner 16-MHz-Oszillator, ein Analog-Digital-Wandler (ADC) und bis zu 4 Pulsweitenmodulatoren (PWM). Für die kostengünstige Temperaturmessung ist ein integriertes Temperaturmessmodul vorgesehen.

Das passende Kit

Für die Entwicklung gibt es das Entwicklungs-Kit Picdem Lab (DM163045) mit Musterexemplaren der PIC10F322- und PIC16F1507-MCUs zum Preis von knapp 135 US-Dollar. Zusätzlich bietet Microchip die F1-Evaluierungsplattform (DM164130-1) zum Preis von 40 US-Dollar an, die für die Entwicklung mit erweiterten 8-Bit-PIC-MCUs einschließlich der PIC1xF(LF)150x-Familie geeignet ist. Weiterhin ist das freie CLC-Konfigurationswerkzeug erhältlich, das den Setup-Vorgang des CLC-Moduls durch Simulation der Funktionalität der Register und kombinatorischen Logik in einer grafischen Anwenderschnittstelle (GUI) beschleunigt.

Die neuen MCUs lassen sich ebenso mit den Standard-Entwicklungswerkzeugen von Microchip einsetzen, unter anderem mit dem PIC-Kit 3 Debugger/Programmer, der MPLAB IDE, dem MPLAB Real ICE In-Circuit-Emulator, dem MPLAB ICD3 In-Circuit Debugger und den Compilern von Microchip und HI-TECH C.

Die Typen PIC10F(LF)32x und PIC1xF(LF)150x MCUs sind in einer Reihe von 6- bis 20-poligen SOT–23-, DFN- und QFN- Gehäusen sowie in PDIPs, MSOPs und TSSOPs erhältlich.