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Yokogawa

Die DLM4000-Serie umfasst zwei Modelle mit Bandbreiten von 350 und 500 MHz und einer Abtastrate von 1,25 GS/s, die durch Interleaving auf 2,5 GS/s erweiterbar ist. Die Messeingänge lassen sich als acht Analogkanäle oder sieben Analogkanäle plus ein 8-Bit-Digital-Eingang definieren. Optionell können 16 weitere Logikkanäle hinzugefügt werden, so dass insgesamt sieben Analogkanäle plus ein 24-Bit-Digital-Eingang zur Verfügung stehen (ab März 2013).

Das Oszilloskop verfügt über einen Speicher bis zu 62,5 M Punkte pro Kanal und 125 M Punkte im Interleaved-Modus, mit dem sich lange Aufzeichnungen oder mehrere schnelle Signal-Triggerungen hintereinander erfassen lassen. Die automatische History-Speicherfunktion, die unabhängig von der Aquisitions-Rate arbeitet, kann bis zu 20.000 erfasste Signale im Speicher ablegen, die dann auf dem Bildschirm angezeigt und mit den Cursor-Messfunktionen untersucht werden können. Die Signale lassen sich für eine individuelle Betrachtung einzeln der Reihe nach anzeigen oder automatisch abspielen, pausieren sowie schnell vor- oder zurückspulen. In Kombination mit den fortschrittlichen Suchfunktionen ermöglicht der History-Speicher dem Anwender die Erfassung und genaue Untersuchung von Details oder Anomalien am Messsignal, auch wenn deren Charakteristik noch nicht bekannt ist.

Die vielseitigen Mess- und Analysefunktionen umfassen Histogramm- und Trendfunktionen sowie digitale Filter, Zoom-Fenster, anwenderdefinierte Mathematikfunktionen und die Analyse und Triggerung serieller Bussysteme.

Das Oszilloskop verfügt über einen 12,1″ XGA-Bildschirm, ist aber mit einer Gerätetiefe von weniger als 18 cm und dem Gewicht von nur 6,5 kg trotzdem so kompakt wie ein handelsübliches 4-Kanal-Oszilloskop. Das Display besitzt eine feine Gitterstruktur, hohe Helligkeit und einen großen Betrachtungswinkel aus. Zudem ermöglichen Bildschirm-Marker eine simultane Darstellung der Cursor- und Mess-Parameter. Die Bedienung erfolgt über Tasten mit Hintergrundbeleuchtung, Drehknöpfen und ein Jog/Shuttle-Bedienelement. Menüstruktur und Hilfetexte lassen sich in mehreren Sprachen anzeigen. Weiterhin stehen zwei unabhängige Zoom-Fenster mit einer Aufteilung von 80:20 oder 50:50 zwischen Zoom- und Hauptbereich zur Verfügung.

Die Oszilloskope enthalten eine Vielzahl einstellbarer Trigger-Funktionen, die Analog- und Logikeingänge sowie Flanken-, erweiterte und B-Trigger kombinieren. Diese umfassen Trigger-Funktionen für Flex Ray, CAN, LIN, UART, I2C und SPI-Bussignale sowie die Möglichkeit, simultane Analysen auf zwei unterschiedlichen Bussystemen mit verschiedenen Geschwindigkeiten auszuführen. Hinzu kommen vielfältige Suchfunktionen, mit denen der Anwender spezielle Daten definieren und suchen kann.