Mit einem weltweiten Distributionsvertrag setzen die Electronic Direct GmbH (ED), Putzbrunn bei München, und die Productivity Engineering GmbH (PE), Herrenberg bei Stuttgart, einen neuen Akzent im Markt der Sonderbeschaffung. In Fällen, in denen kein Lagerbestand mehr zu finden ist, können die Bauelemente nun entsprechend nachproduziert werden. Interessant ist diese Lösung insbesondere für Kunden, die ihre Serienfertigung ohne Umstellung fortführen wollen oder die Integration von verschiedenen Komponenten in einen einzigen Chip wünschen.


Manfred R. Gehring, Geschäftsführer von Productivity Engineering, sieht über die Vereinbarung klare Wettbewerbsvorteile realisiert: „Über die internationale Aufstellung der Electronic Direct und die technische Kompetenz steht uns eine gefestigte Struktur auf den wichtigsten Märkten zur Verfügung.“ Gleichzeitig profitiert die Electronic Direct von der Erfahrung der Herrenberger. Aus diversen Projekten heraus stellt PE bereits einige Bauelemente ab Preisliste zur Verfügung. Dazu gehören Nachfolger der erfolgreiche Baureihe CF3200xx aus dem Hause Texas Instruments, sogenannte inkrementale Encoder wie sie in der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zum Einsatz kommen. Das Chip Cloning, also der pin- und funktionskompatible Nachbau, ist möglich für digitale Bauelemente mit bis zu 200 MHz Taktgeschwindigkeit. PE hat außerdem ein neuartiges Herstellungsverfahren entwickelt mit dem sich ein Mehrfachnutzen pro Wafer erzielen lässt was den Preis pro Bauelement senkt.


Für Electronic Direct Geschäftsführer Ulrich Vogel bedeutet die Kooperation einen zusätzlichen Lösungsbaustein im Dienstleistungsportfolio: „Wir treten als Solution Provider im Markt auf. Für uns ist es daher selbstverständlich, dass wir auch Lösungsmöglichkeiten suchen, wenn die Wege der Sonderbeschaffung ausgereizt sind.“ Hierzu zählt auch die Option, in bestimmten Fällen elektronische Bauelemente nachproduzieren zu lassen.



 


Productivity Engineering GmbH Kennziffer 404



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