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Bare-Metal-Virtualization

Abkürzung für: Virtualisierungsarchitektur mit direktem Hardware-Zugriff
Definition: Neben der Host-Virtualisierung ist die Bare-Metal-Variante die zweit häufigste Virtualisierungsarchitektur. Hier kommuniziert die VMM-Software (Virtual Machine Monitor, Hypervisor) direkt mit der Hardware ohne dazwischenliegendes Host-Betriebssystem. So kann der Hypervisor ohne Umwege mit I/O-Geräten kommunizieren. Im Gegensatz zur Host-Lösung ist der Installationsaufwand beim Bare-Metal-Ansatz deutlich höher, denn der Hypervisor muss grundsätzlich über die Treiber der Geräte und über die notwendigen Treiber der unterschiedlichen Hardwareplattformen verfügen. Bare Metal unterstützt insbesondere Echtzeitbetriebssysteme, welche parallel zu einem universellen Betriebssystem ausgeführt werden können. Ein Fachbeitrag zur Virtualisierung von eingebetteten Industriesystemen erörtert verschiedene Hardware-Virtualisierungsmethoden für die Prozessautomatisierung. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Begriff Bare-Metal-Server.
Kategorie: Datentechnik
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