EPDM

Abkürzung für: Ethylen-Propylen-Dien-(Monomer)-Kautschuk
Definition: Das Terpolymer aus Ethylen, Propylen und Dien ist ein Synthesekautschuk mit gesättigter Hauptkette und besitzt Doppelbindungen in den Seitenketten, wodurch er mit Schwefel vulkanisierbar ist. Durch die hohe Wetter-, UV- und Ozonresistenz aber auch die gute thermische und chemische Beständigkeit gegen polare Medien findet der hochelastische Kunststoff Verwendung als O-Ring-Dichtung, hochwertige Bauwerkabdichtungsbahn oder Teichfolie, Fenster- und Türdichtung oder Kühlwasserschlauch in Fahrzeugen. EPDM-Membranen bilden elastische Niederdruckspeicher in Biogasanlagen. Im Medizinbereich kommt EPDM als Schutzhülle für Stecker und Kalbel zum Einsatz, ist gut strahlungs- wie auch korrosionsbeständig und lässt sich mikrobiologisch sterilisieren oder radioaktiv dekontaminieren.
Kategorien: Automotive,Bauelemente,Materialien,Medizinelektronik
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