PAM

Abkürzung für: Pulsamplitudenmodulation
Definition: Beim analogen Modulationsverfahren der Pulsamplitudenmodulation wird das analoge Nachrichtensignal regelmäßig abgetastet, dabei seine Signalhöhe gemessen und im selben Rhythmus Pulse erzeugt, deren Amplitudenhöhe der Signalstärke entspricht. Das PAM-Signal ist zeitdiskret und wertkontinuierlich. Übertragungssysteme mit analogen Multiplexverfahren können in den Pulspausen PAM-Pulse anderer Nachrichtensignale übertragen. PAM ist störempfindlich und für größere Entfernungen ungeeignet. Die Pulsamplitudenmodulation ist die Vorstufe zur Puls-Code-Modulation (PCM), welche zusätzlich die Amplitudenwerte als digitale Bitfolge quantisiert.
Kategorien: Datentechnik,Funktechnik,Signalverarbeitung
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