PCM

Abkürzung für: Pulse Code Modulation
Definition: Das Pulsmodulationverfahren setzt ein zeit- und wertkontinuierliches analoges Signal in ein zeit- und wertdiskretes digitales Signal um. Außer PCM sind auch Puls -Amplituden- (PAM), -Dauer-, -Phasen- und -Frequenz-Modulation digitale Modulationsverfahren mit unterschiedlicher Widerstandsfähigkeit gegenüber systematischen oder zufälligen Störungen. Nachteil der PCM-Codierung ist eine hohe erforderliche Datenübertragungsrate (bei der Audio-CD etwa 1,4 Mbit/s). Beim erweiterten PCM-Verfahren, der Differential Pulse Code Modulation (DPCM), wird nur noch die Differenz zum vorherigen Wert übertragen, was geringere Wortbreiten und eine höhere Kompression erlaubt. Die Deltamodulation stellt dabei einen Sonderfall der DPCM dar und reduziert die Quantisierung auf nur noch 1 Bit. Die digitalisierten Telefonnetze sind der größte Anwendungsbereich der PCM-Technik.  
Kategorie: Signalverarbeitung
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