QAM

Abkürzung für: Quadratur-Amplituden-Modulation
Definition: Die elektronische Nachrichtentechnik nutzt dieses Modulationsverfahren zur HF-Signalübertragung - in der Regel per Funk - und kombiniert dabei die Amplituden- mit der Phasenmodulation. Gebräuchlich ist auch die Bezeichnung IQ, zusammengesetzt aus den englischen Begriffen „In-Phase“ und „Quadrature“. Das Prinzip verwendet zwei sinusförmige Trägerwellen mit einer Phasenverschiebung von 90° zueinander, die die In-Phase- und Quadratur-Komponente des resultierenden HF-Signals darstellen. Physikalisch ist das Funksignal immer analog, die Signalaufbereitung (Modulation --> Sender, Interpretation --> Empfänger) findet heute soweit wie schaltungstechnisch möglich digital statt. Die meisten gängigen auf dem Markt befindlichen Funkprotokolle wie auch WLAN-, Bluetooth-, Zigbee-, Z-Wave verwenden analogbasierte HF-Architekturen. Ihr Stromverbrauch ist insbesondere bei Datenraten über 1 MBit/s für batteriebasierte Anwendungen ungünstig. Erfahren Sie, wie die digitale Form der QAM in Polarkoordinaten effizienter erfolgt.    
Kategorien: Entwicklung,Funktechnik,Signalverarbeitung
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