Qi

Abkürzung für: Standard für induktive Energieübertragung
Definition: Zur kabellosen Energieübertragung bei Laden batteriebetriebener Kleingeräte setzt der Qi-Standard des Wireless Power Consortiums (WPC) auf magnetisch resonate Induktion, welche im Kilohertzbereich bei geringem Abstand mit etwa 60 % Wirkungsgrad überträgt. Zum Vergleich: Die magnetische Resonanz MRT oder HR-WPT arbeitet im Megahertzbereich und toleriert eine Fehlplatzierung besser. Qi verwendet eine resonante induktive Kopplung zwischen Sender und Empfänger, welche per Modulation (RFID-ähnliche Technik mit 2 kBit/s) parallel Daten zur Gewährleistung einer optimalen Energieübertragung austauschen. Die typischerweise hohe magnetische Kopplung der Spulen kann eine größere Leistung übertragen ohne EMV-Grenzwerte zu überschreiten. Bei einer Übertragungsfrequenz von 87 bis 205 kHz (Langwelle) sind bis zu 5 Watt (Baseline Power Profile) oder bis zu 15 Watt (Extended Power Profile) möglich. Erfahren Sie mehr zum Thema kabellosen Energieübertragung im Beitrag Neue Energie für drahtloses Aufladen.
Kategorien: Automotive,Energie,Normen,Organisation,Schaltungstechnik
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